18.10.2019, 21:47
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Arba’in: Die größte religiöse Versammlung der Muslime

Teheran (IRNA) – Millionen von Pilgern aus aller Welt strömen in die heilige irakische Stadt Kerbala, um an der Arba’in-Zeremonie (20. Safar/19. Oktober) teilzunehmen.

Jährlich pilgern Millionen Muslime, 40 Tage nach dem Tag des Martyriums von Huseyn ibn Ali, die Strecke zwischen Nadschaf und Kerbela in den heutigen Irak.

In der Theosophie ist die Vierzig eine mystische Zahl. So dauert in den Kulturkreisen der Muslime die Trauerzeit vierzig Tage. Auch Arba’in genannt, was für die arabische Zahl 40 steht.

Die Stadt Kerbela beherbergt das Heiligtum von Imam Hussein (a.s.), dem Enkel des großen Propheten des Islam, Muhammad.

Arba’in hat eine weitere Besonderheit. Obwohl es sich um eine typische schiitische spirituelle Aktion handelt, nehmen Sunniten und sogar Christen, Jesiden, Zoroaster und viele andere Glaubensrichtungen an der Pilgerreise teil.



Unabhängig von ihrer Hautfarbe oder ihrem Glauben betrachten die Menschen Imam Hussein als universelles Symbol für Freiheit und Mitgefühl.

Die Pilger sagen, dass der Marsch die Botschaft des Martyriums von Imam Hussein (a.s.) hervorheben soll, nämlich den Widerstand und den Kampf gegen die Unterdrückung.



Die Einwohner im Irak bieten für die Pilger Unterkunft und einen Platz zur Erholung oder für die Reinigung an. Die Älteren oder körperlich Benachteiligten werden von den jüngeren Pilgern auf dem Rücken getragen. Auch medizinische Zelte sind überall vorhanden, die die Pilger kostenlos behandeln und versorgen.

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