16.10.2019, 12:25
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Irans Parlamentspräsident fordert Stärkung der Handelsbeziehungen zu Österreich

Teheran (IRNA) - Der iranische Parlamentspräsident sagte am Dienstag, Österreich habe konstruktive Maßnahmen ergriffen, um das friedliche Atomabkommen mit dem Iran in Angriff zu nehmen, und die Handelsbeziehungen zwischen den beiden Seiten sollten auf der gegenwärtigen Ebene weiter gestärkt werden.

Bei einem Treffen mit dem österreichischen Präsidenten des Bundesrates Ingo Appé am Rande der 141. Versammlung der Interparlamentarischen Union (IPU) beschrieb Larijani die Beziehungen von zwei Jahrhunderten als langjährig.

Er fuhr fort, dass zwei Seiten neben kulturellen Bindungen auch die wissenschaftliche Zusammenarbeit fördern sollten.

Er betonte, dass Wien nach dem Abschluss des Atomabkommens gute Schritte für die Zusammenarbeit mit Iran genommen habe.

Außerdem wies er darauf hin, dass die USA die Hauptursache für regionale Turbulenzen seien und fügte hinzu, dass Amerikaner spielen eine bedeutende Rolle im Konflikt Irans mit Saudi-Arabien. „Die USA erlauben dem Iran und Saudi-Arabien nicht, ihr Problem zu lösen, um seinen Ölmarkt zu sichern.“

Larijani betonte zudem, dass die Probleme in Jemen und Syrien durch politische Gespräche gelöst werden sollten.

Der österreichische Gesetzgeber sagte seinerseits, dass sich die Beziehungen beider Seiten ausweiten.

Der Iran habe eine konstruktive Rolle in der Region gespielt, sagte er und fügte hinzu, dass die Rolle des Dialogs bei der Lösung des Problems von größter Bedeutung sei.

In seiner Stellungnahme zur Türkei-Syrien-Frage äußerte er sich besorgt über die Operation der Türkei in Nordsyrien.

Er drückte sein Bedauern über den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen aus und betonte, dass das Abkommen die einzige Option sei, um die globale Sicherheit aufrechtzuerhalten.

Er äußerte die Hoffnung, dass die USA in seiner Hinsicht eine kalkulierte Politik verfolgen würden.

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