16.10.2019, 11:39
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Iran und Deutschland fordern Ende des Militarismus in Jemen

Teheran (IRNA) – Irans Parlamentspräsident sagte, dass der Iran bereit sei, zwischen Jemen und Saudi-Arabien zu vermitteln, aber die USA denken immer noch, dass die Ära des Melkens von Saudi-Arabien noch nicht vorbei sei.

„Wenn die Saudis eine diplomatische Lösung akzeptieren, wird der Iran eine Vermittlerrolle in der Frage des Jemen übernehmen“, sagte er und merkte an, dass die USA immer noch der Meinung seien, dass die Ära des Melkens von Saudi-Arabien noch nicht vorbei sei, sagte Ali Larijani bei einem Treffen mit der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Caludia Roth, am Rande der 141. Versammlung der Internationalen Parlamentarischen Union (IPU).

„Der Iran hat sich gegen den türkischen Angriff auf Syrien ausgesprochen, da er dazu führt, dass viele Menschen getötet und vertrieben werden, und die Situation weiter verkompliziert“, sagte er am Dienstag.

Die Rolle der EU darf nicht auf die bloße Beratung beschränkt werden, weil Deutschland in dieser Hinsicht eine stärkere Rolle spielen kann, fügte Larijani hinzu.

Er wies ferner darauf hin, dass der Schutz des Persischen Golfs auf der Tagesordnung des Iran stehe.

In Bezug auf den von Präsident Hassan Rohani aufgestellte Hormus-Friedensplan sagte iraischer Topgesetzgeber, dass dieser Plan die Sicherheit des Persischen Golfs garantiere, und in dieser Hinsicht sei die Anwesenheit der ausländischen Streitkräfte nicht erforderlich.

Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages äußerte sich zutiefst besorgt über die militärische Einmischung der Türkei in Syrien und sagte, die neue Migrationswelle aus Erbil und anderen kurdischen Städten sei besorgniserregend.

Auf die Frage von Larijani, was die EU für Syrien tun könne, sagte sie, die EU habe Russland aufgefordert, Druck auf Präsident Erdoğan auszuüben und der Türkei keine Waffen zu verkaufen.

Sie begrüßte die Vermittlung Pakistans zwischen den Saudis und dem Iran und erklärte, die humanitäre Lage im Jemen sei katastrophal.

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