Ausweitung der Beziehungen zu asiatischen Ländern ist eine der außenpolitischen Prioritäten Irans

Teheran, IRNA - Der iranische Präsident Hassan Rouhani nannte den Ausbau der Beziehungen zu den asiatischen Ländern und die Vertiefung der Zusammenarbeit mit Singapur eine der Prioritäten der Außenpolitik des Landes.

Rouhani bezeichnete bei einem Treffen mit dem singapurischen Premierminister Lee Hsien Loong am Rande der Sitzung der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAEU) in Eriwan die Beziehungen beider Länder als positiv und konstruktiv.

Er betonte, dass die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Teheran und Kuala Lumpur keine Messung der vorhandenen Potenziale darstellten und dass Anstrengungen unternommen werden sollten, um diese zu erweitern und das Handelsvolumen auf das gewünschte Niveau zu bringen.

In Bezug auf die iranische und singapurische Zusammenarbeit mit der Eurasischen Wirtschaftsunion fügte Hassan Rohani hinzu: "Diese Zusammenarbeit kann eine gute Gelegenheit sein, bilaterale Beziehungen aufzubauen, insbesondere im wirtschaftlichen Bereich".

Darüber hinaus betonte Rouhani, dass der Iran für Frieden und Stabilität in der Region stehe. "In diesem Zusammenhang haben wir die Golfstaaten zur Koalition der Hoffnung eingeladen, um die Sicherheit in der Region zu gewährleisten", sagte der Präsident.

Rouhani betonte, dass die Krise in der Region keine militärische Lösung habe. "Wir müssen die Krise in der Region nur mit politischen Mitteln lösen", sagte der iranische Präsident.

Rouhani merkte an, dass die Islamische Republik Iran die wertvollen Erfahrungen im Kampf gegen Drogen und organisierte Kriminalität habe und bereit sei, im Kampf gegen terroristische Gruppen in der Region zusammenzuarbeiten.

** Singapur will bilaterale Beziehungen zu Teheran aufbauen

Singapurs Premierminister Lee Hsien Loong sagte, die Beziehungen zwischen den beiden Ländern seien immer freundlich und konstruktiv gewesen und Singapur wolle weiterhin seine bilateralen Beziehung zu Iran ausweiten.

Er stellte fest, dass sein Land die vollständige Einhaltung der internationalen Gesetze und Verpflichtungen durch alle Länder fordere und fuhr fort: "Die unvollständige Umsetzung des Atomabkommens ist bedauernswert. Die Bedingungen für die Umsetzung der Verpflichtungen seitens aller Vertragsparteien müssen geschaffen werden" .

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