17.09.2019, 10:45
Journalist ID: 2397
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Irans oberster Führer schließt Verhandlungen mit USA deutlich aus

Teheran (IRNA) – Der Oberste Führer des Iran bezeichnet die Politik des „maximalen Drucks“ auf die iranische Nation als wertlos. „Alle Beamten der Islamischen Republik Iran sind einstimmig der Ansicht, dass es auf keiner Ebene eine Verhandlung mit den Amerikanern stattfinden wird.“

Ayatollah Khamenei verwies auf das Ziel der USA, mit dem Iran verhandeln wollen, und sagte: „Alle sollte wissen, dass es eine Art Trick ist“.

Er betonte, dass man Hoffnung nicht in Fremde setzt. „Das bedeutet natürlich nicht, die Tür der Gespräche zu schließen. Wir legen großen Wert auf Verkehr, Kontakt und Dialog, aber wir sollen nicht die Angelegenheiten des Landes auf den Dialog [mit anderen] beschränken. Die Lösung der Probleme des Landes liegt im Land selbst“.

Ayatollah Khamenei verwies auf die jüngsten Äußerungen eines der US-Beamten, der gesagt hatte, die Amerikaner sollten den Iran zum Verhandlungstisch zwingen, damit er ihre Diktats annehme. „Für diese Art von Verhandlungen sollten sie zu Ländern gehen, die als ihre Milchkühe fungieren“.

Irans Oberster Führer betonte: „Wenn die USA ihre Worte zurücknehmen, und sich abkehren und zum Abkommen, das sie selbst verletzt haben, zurückkehren, können sie an den Sitzungen der Unterzeichner dieses Abkommens mit dem Iran teilnehmen. Andernfalls wird keine Verhandlung ‚auf keiner Ebene‘ zwischen den iranischen und amerikanischen Beamten stattfinden, weder in New York noch anderswo“.
Der iranische Präsident Hassan Rohani wird in den kommenden Tagen nach New York reisen, um an der Generalversammlung der Vereinten Nationen teilzunehmen.
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