Aschûrâ: Trauertag zur Erinnerung an Märtyrertod von Imam Hussein und seine Gefährten

Teheran, IRNA - Aschura wird der zehnte Tag des islamischen Monats Muharram genannt. Der Begriff bezeichnet das Ereignis des Martyriums Imam Husains (a.s) zusammen mit seinen Getreuen in der Schlacht von Kerbela.

Am Dienstag, dem 10. September, organisierten große iranische Massen von Gläubigen Trauerrituale am zehnten Tag des Monats Muharram (Ashura).

 Iraner kleiden sich an diesem Tag schwarz und nehmen an den Trauerzeremonien für Imam Hussain – dem Fürsten der Märtyrer – in ganzem Land teil.

Trauerzeremonien finden im Iran, in Aserbaidschan, Afghanistan, im Libanon, in Pakistan, in Bahrain und in anderen Ländern des Persischen Golfs sowie in anderen Ländern mit schiitisch-muslimischen Gemeinschaften statt.

Die Schlacht von Kerbela im Jahr 680, die ein gutes Synonym für eine der größten Tragödien in der Geschichte des Islams ist, repräsentiert zwischen einer kleinen Gruppe von Anhängern und Verwandten von Imam Hossein (sei gesegnet) und einer größeren militärischen Abteilung umayyadischer Kalifkräfte den Krieg zwischen Gut und Böse.

Am 10. Tag des Monats von Muharram wurden in der Schlacht von Kerbela Imam Hussain, der Sohn Imam Alis und dritter Imam, sowie fast alle männlichen Verwandten im Krieg gegen die Umayyaden getötet.

Aschura-Tag (der Tag des Märtyrertodes Imam Hussains), der als eines der wichtigsten Ereignisse in der Geschichte des Islam betrachtet wird, hat Wahrlich die Herzen der menschlichen Gemeinschaft in aller Welt verletzt und sie zum Weinen gebracht.

Die allen Teilnehmer an den Trauerzeremonien für Imam Hussain und seine treuen Unterstützer am Ashura-Trauertag erfahren über deren großartigen Charakter und hohe Moral und begegnen in ihnen außergewöhnlichen Menschen mit schönen Eigenschaften wie Ausdauer, Treue, Standhaftigkeit und Selbstverzicht.

Imam Hussain (a.s) und seine Helfer haben durch ihre Heldenhaftigkeit den Islam neu belebt und mit ihrem Heldenepos die  Welt den Kampf gegen Unrecht gelehrt.

Obwohl mehrere Jahrhunderte seit dem Aufstand von Imam Hussein vergangen sind, ist der Name von Imam Hussain nicht in Vergessenheit geraten.

Schiitische Muslime und Anhänger anderer im Iran lebender Religionen beklagen in den ersten zehn Tagen des Monats Muharram das Martyrium von Imam Hussein und halten während des gesamten Monats verschiedene religiöse Rituale ab, in denen die Ereignisse des 10. Tages des Muharram in Theaterszenen gezeigt werden.

"Jeder Tag ist Ashura und jeder Ort ist Kerbela"

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