Tasu'a - Eine Erinnerung an grenzenlose Treue und Aufopferung von Abalfazl al-Abbas

Teheran (IRNA) - Der 9. Tag von Muharram, erstem Monat im islamischen Mondkalender, ist Abbas ibn Ali, dem Bruder von Imam Hussein, gewidmet.

Al-ʿAbbās b. ʿAlī bekannt als Abū l-Faḍl (der Vater der Exzellenz) und Qamar Banī l-Hāshim (der Mond von Banu Hashim), ist der Sohn von Imam Ali (PBUH) und Umm al-Banin. Er war der Kommandant der Karawane von Imam al-Hussein (PBUH) in der Schlacht von Ashura.

Schiiten sprechen von seiner Tapferkeit, Würde, Großzügigkeit und Aufopferung und trauern für ihn besonders am Tag von Tasu'a (9. von Muharram).

Er war der einzige, der „blind“ gegen seinen Feind kämpfte. Als Einziger kämpfte er ohne seinen Feind sehen zu können. Nichts konnte ihn daran hindern weiterzukämpfen. Er opferte jeden Atemzug und jede Kraft für den Islam.

In Karbala war er Fahnenträger und Wasserversorger der Armee von Hussein b. 'Ali (PBUH) und somit ist er unter den Schiiten auch als „Saqqa“ [der Wasserversorger] der Ebene von Karbala bekannt.

Am Tasu'a kam Shemr ibn Dhi al-Jowshan, Befehlshaber der feindlichen Armee, und ruft Abbas (PBUH). Shemr hatte eine familiäre Beziehung zu Abbas (PBUH) von Mutterseite und stammte aus demselben Stamm. Er hatte einen Immunitätsbrief für Abbas (PBUH) und seine Brüder mitgebracht.

Es sagte als Antwort: „Allah verflucht dich und denjenigen, der dir diesen Brief gegeben hat, was hast du für mich gedacht? Hast du gedacht, ich werde meinen Imam und Meister Hussain Ibn Ali (PBUT) verlassen und mit dir kommen, um meines Lebens willen? ...“

Am Ashura, 10. Tag, wurde diese Mission Abbas gegeben wurde, Wasser aus dem Euphrat zu holen für die Familie und die Gefährten von Imam al-Husayn (PBUH) besonders für die durstenden Kinder Husseins (PBUH) zu holen; aber bei seiner Rückkehr erschossen sie seinen ledernen Wasserbeutel, schnitten sich die Hände und töteten ihn als Märtyrer.

Die Geschichte von Abalfazl al-Abbas (PBUH) in Karbala ist die schmerzvollste und signifikanteste in der islamischen Geschichte.

Er erreichte den Fluss Euphrat und füllte seinen Ledersack mit Wasser. Er bat Allah ihm noch Leben zu gewähren, um seine Mission erfüllen zu können.

Die Truppen des Feindes griffen an, als Abbas den Ledersack über die Schulter gehangen hatte und aufbrechen wollte. Die Soldaten attackierten ihn von hinten, sodass einer seinen rechten und ein anderer seinen Linken Arm abhackte.

Nicht nur seine beiden Arme wurden abgehackt, sondern es traf ihn auch ein Pfeil direkt ins Auge. Er war der einzige in Karbala, der derartiges durchstehen musste. Auf diese Weise konnten sie ihn überwältigen, hinterlistig, mit einem Angriff von hinten.

Seine Tapferkeit und Kampfbereitschaft wird nie aus dem Gedächtnis der Geschichte gelöscht.

Millionen von schwarz gekleideten Trauernden werden Zeremonien im ganzen Iran und anderen islamischen Ländern abhalten.

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