07.09.2019, 10:40
Journalist ID: 2397
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Zugang der IAEA-Inspektoren zu Irans Nuklearanlagen wird nicht eingeschränkt

Teheran (IRNA) – Der Sprecher der iranischen Atomenergieorganisation (AEOI), Behruz Kamalvandi, sagte am Samstag auf einer Pressekonferenz, der dritte Schritt zur Reduzierung der Verpflichtungen umfasse die Nuklearforschung.

„Iran beabsichtigt nicht, den Zugang der IAEA-Inspektoren zu den Nuklearanlagen einzuschränken, und alle unsere Aktivitäten werden geklärt“, fügte er hinzu.

Kamalvandi fügte hinzu, seit gestern habe der Iran mit der Einspeisung von Gas [UF6] in 20 Zentrifugen der IR6-Generation begonnen.

„Eine solche Maßnahme sollte elf Jahre nach der Unterzeichnung des Atomabkommens ergreifen, aber aufgrund der Nichterfüllung der Verpflichtungen durch andere Parteien des Deals haben wir gestern mit diesem Prozess begonnen“, fügte er hinzu.

Ihm zufolge steht das Füttern von UF6-Urangas in 30 Zentrifugen des gleichen Models als nächsten Schritt auf der Tagesordnung.

Diese Maßnahmen werde zum Anstieg der Bestände an angereichertem Uran führen, betonte er.

Kamalvandi sagte, dass der Iran auch zu seinen Verpflichtungen zurückkehren werde, wenn die verbleibenden Teilnehmer ihren Verpflichtungen nachkommen. „Aber je weiter wir kommen, desto schwieriger wird die Situation.“

„Die europäischen Parteien sollten wissen, dass nicht mehr viel Zeit übrig ist“, betonte er. Wenn sie [die europäischen Parteien] beabsichtigen, einige Maßnahmen zu ergreifen, sollten sie es beschleunigen.

Kamalvandi verwies darauf, dass es notwendig sei, die Bestände an angereichertem Uran auf 4,5% zu erhöhen, um Uran auf 20% anzureichern. „Das Land hat die Möglichkeit, die Urananreicherung nicht nur um bis zu 20% zu steigern, sondern auch um viel mehr als dieses Niveau.“

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