Ausländische Streitkräfte destabilisieren durch ihre militärische Präsenz die Straße von Hormus

Der iranische Botschafter bei den Vereinten Nationen sagte, dass ausländische Streitkräfte durch ihre militärischen Präsenz in der strategischen Straße Unsicherheit und Instabilität in der Straße von Hormus verursachen.

Er betonte, dass die Sicherheit des Persischen Golfs in Verantwortung der Küstenstaaten liege.

Majid Takht-e Ravanchi sagte auf einer Tagung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen über die Herausforderungen des Nahen Ostens am Dienstag in New York, dass die Präsenz von mehr als 70.000 US-Soldaten einer der Hauptgründe für Unsicherheit und Instabilität in der Region des Nahen Ostens ist.

„Die Zahl der ausländischen Militäreinrichtungen im Nahen Osten ist von vier im Jahr 1991 auf 41 im Jahr 2018 gestiegen. Fast alle von ihnen gehören zu den USA, die die höchste Konzentration von Militärstandorten auf der Welt darstellen“, sagte er.

Takht-e Ravanchi verwies dann auf den einseitigen Rückzug der USA aus dem Atomabkommen von 2015 und den ungezügelten Waffen-Transport in Nahen Osten als weiteren Quellen der Instabilität in der Region.

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