14.08.2019, 14:19
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Gesundheit: Iran leidet unter den US-Sanktionen

Donald Trump und seine Verbündeten behaupten, dass keine Sanktionen gegen Irans Pharmabranche verhängt worden sind. Wenn aber aufgrund der Sanktionen den Zahlungsvorgang blockiert worden ist, bedeutet das unbestreitbar, dass der US-Wirtschaftskrieg die Gesundheit der Iraner im Visier hatte.

Obwohl 97% der Medikamente werden im Land produziert, sollte man nicht vergessen, dass der Iran 50% der pharmazeutischen Rohstoffe importiert. Der Mangel an bestimmten Geräten kann die Arzneimittelproduktionskette stoppen.

Darüber hinaus ist die Herstellung bestimmter Arzneimittel und Impfstoffe, insbesondere teurer Arzneimittel für manche Krankheiten, wirtschaftlich nicht vorteilhaft, und sie sollten importiert werden, deswegen erfordert Iran zu diesem Zweck Einfuhr- und Finanzierungsmechanismen für die Geldtransaktion.

Die Zweckgesellschaften vor allem INSTEX, die bis jetzt hergestellt worden sind, haben leider keine Probleme in der Pharmabranche gelöst haben.

Wenn die westlichen Hauptstädte das Beharren und die Warnungen des Iran, seiner Führer und seiner Handwerker in Bezug auf die alarmierende Situation im Iran im Zusammenhang mit dem Drogenmangel, der durch die US-Sanktionen hervorgerufen wird, nicht akzeptieren, beweisen aber die Erklärungen der Patienten die katastrophale Situation.

Azin Sahabi ist eine der Patientinnen im Iran, die an Myasthenia Gravis leidet. Sie beklagt: „Eines der Medikamente, das wir immer einnehmen sollten, ist MESTINON, das wegen der Sanktionen schwer zugänglich ist“.

Sie sagt weiter, obwohl es im Land hergestellt wird und auch viele Kranken es einnehmen und ist auch wirksam, aber leider müssen die behandlungsresistenten Patienten den Fremdtyp einnehmen.

Eine andere Bürgerin mit rheumatoider Arthritis sagte: „Ich muss fünfmal pro Woche Methotrexat einnehmen, aber es ist schwierig, es regelmäßig und zum richtigen Zeitpunkt zu finden, da die Sanktionen verschärft wurden“.

Die Mutter eines hyperaktives Kind sagte auch, dass Ritalin im Land zu knapp ist. „Es wird in der Schweiz hergestellt, ist aber nach Verschärfung der Sanktionen nur in einigen rezeptpflichtigen Apotheken erhältlich.“
Maryam, eine andere Bürgerin, beschwert sich über das Fehlen von Pentasa zur Behandlung von Colitis Ulcerosa und sagt: „Aufgrund der Embargoprobleme ist das Medikament nicht in allen Formen zu finden, und wenn es gefunden wird, ist es sehr teuer“.

Gemäß Artikel I Absatz II der Charta der Vereinten Nationen und den Verpflichtungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verstoßen die Sanktionen gegen Gesundheitssektor, einschließlich gegen Zugangs zu lebenswichtigen Arzneimitteln. Deshalb ist jedes Sanktionsregime, das zu einer solchen Auflösung führt, eine offensichtliche Verletzung der Menschenrechte und der UN-Charta.
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