Spanien lehnt den US-Vorschlag ab, eine Marinemission in der Straße von Hormuz zu errichten

Teheran, IRNA - Spanien hat den formellen Vorschlag der Vereinigten Staaten abgelehnt, an einer gemeinsamen Mission in der Straße von Hormus teilzunehmen, um europäische Tanker zu schützen.

Laut der spanischen Digitalzeitung "El Confidencial" erklärte eine diplomatische Quelle aus Madrid: "Derzeit haben wir nicht die Absicht, an einer von den Vereinigten Staaten angeführten Mission in Hormuz teilzunehmen".

Diese Quelle berichtete, dass die Regierung von Madrid diesen Antrag ebenso wie andere europäische Länder, wie Deutschland, abgelehnt habe.

Der Außenminister von Deutschland Heiko Maas hat am Donnerstag einer Beteiligung an einer von den USA geführten Militärmission in der Straße von Hormus, die Sicherheit in der Region zu gewährleisten, eine klare Absage erteilt.

Der deutsche Vizekanzler Olaf Scholz betonte auch, das Land müsse alles daran setzen, eine Eskalation der Spannungen im Persischen Golf zu verhindern.

Andererseits hat der Generalsekretär des Nordatlantikvertrags (NATO) Jens Stoltenberg am Mittwoch klargestellt, dass die Organisation des Nordatlantikvertrags keine offizielle Aufforderung zur Teilnahme an der Militärkoalition in der Straße von Hormus und zum Start einer Mission in der Region erhalten habe.

Großbritannien und die USA wollen nach den Tankervorfällen in der Straße von Hormus den Seetransport von Rohöl in der Region sichern. Der angedachte Einsatz soll Schiffe schützen, die die für den internationalen Handel wichtige Meerenge passieren. In den USA

.laufen entsprechende Diskussionen schon seit mehreren Wochen

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