In der gegenwärtigen Situation wird Iran seine JCPOA-Verpflichtungen weiter reduzieren

Der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif stellte fest, dass nur die Islamische Republik Iran das Recht habe, über Reduzierung seiner Verpflichtungen aus dem Atomabkommen zu entscheiden. „Die dritte Phase wird in der gegenwärtigen Situation unternehmen.“

„Alle Mitglieder der Gemeinsamen Kommission für das Atomabkommen waren sich einig, dass die USA für bestehende Spannungen verantwortlich sind, und dass die Forderungen des Iran von Anfang an klar waren, ohne zusätzliche Erwartungen als die Erfüllung der nuklearen Verpflichtungen durch andere Parteien“, betonte er.

„Wir haben erklärt, dass wir, wenn die anderen Parteien ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, unsere Verpflichtungen ansonsten nicht in vollem Umfang erfüllen werden, aber alle unsere Maßnahmen waren im Rahmen des Nukleardeals“, fügte er hinzu.

Da Irans Erwartungen und Interessen aus dem Atomabkommen durch Europa nach dem einseitigen US-Ausstieg aus dem Atomabkommen und Verhängung von Sanktionen nicht erfüllt worden waren, hat das Land beschlossen, seine Verpflichtungen aus dem Deal zu reduzieren.

Als erster Schritt hat der Iran die Produktion von angereichten Uranium um 300 kg und die Produktionskapazität von Schwerwasser erhöht. Und heute erklärte Teheran, dass seine Uran-Anreicherungsrate ab heute über 3,67% überschritten wird.

Nach den Artikeln 26 und 36 des Atomabkommens kann der Iran einen Teil seiner Verpflichtungen aussetzen, wenn er der Ansicht ist, dass die anderen Parteien ihre Verpflichtungen nicht erfüllt haben.

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