Wenn Europa keine praktische Maßnahme ergreift, unternimmt Iran den dritten Schritt

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums betonte, dritte Phase der Reduzierung der JCPOA-Verpflichtungen unternehme der Iran entschlossener, wenn die Europäer keine praktische Maßnahme ergreifen.

Auf einer Pressekonferenz am Montag verwies Abbas Mousavi auf das Treffen der gemeinsamen Kommission zum Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplan (JCPOA) am Sonntag in Wien. „Die europäischen Seiten haben Einwände gegen den neuen Ansatz des Iran zur Reduzierung der Verpflichtungen erhoben, und die iranische Seite sprach sich nachdrücklich gegen das Fehlen praktischer Maßnahmen von Europa“.

Er betonte: „Das Wiener Treffen verlief konstruktiv und vorwärts, und die Diskussionen waren sehr offen und entschlossen“.

Mousavi warnte, wenn diese Bemühungen nicht zum Erfolg führen, wird der Iran den nächsten Schritt unternehmen, um die Verpflichtungen aus dem Atomabkommen weiter zu reduzieren.

Er fuhr fort, dass ein Ministertreffen mit den 4 + 1-Ländern zur JCPOA stattfinden wird, nachdem die Vorbereitungen abgeschlossen sind und die Seiten eine Einigung erzielt haben.

In Bezug auf die Reise des omanischen Außenministers in Teheran sagte er: „Es ist selbstverständlich, über regionale und internationale Themen zu sprechen, wie die Beschlagnahme britischer Schiffe und Spannungen im Persischen Golf, aber ich kann seine Vermittlungsrolle nicht bestätigen, aber natürlich werden diese Themen mit den iranischen Behörden diskutiert“.

„Der Iran hat etwa 1.500 Meilen Küste im Persischen Golf, und der größte Teil der Straße von Hormuz liegt in unmittelbarer Nähe zum Iran. Die Sicherheit dieser Region liegt in unserer Verantwortung, und wir arbeiten mit Oman zusammen, um die Sicherheit des Persischen Golfs und der Straße von Hormus gewährzuleisten“, fügte er hinzu.

Auf die Position des Iran gegenüber den jüngsten Äußerungen der saudi-arabischen Beamten, wonach das arabische Königreich diplomatische Interaktionen mit dem Iran anstrebe, sagte Mousavi: „Wir begrüßen jede Anstrengung, die darauf abzielt, muslimische Länder einander näher zu bringen. Iran reagiert positiv auf solche Signale“.

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