Religiöse Zeremonie „Badarak“ beweist den Respekt der Iraner vor den monotheistischen Religionen

Shirley Avodian, Leiterin des Welterbezentrums für historische Kirchen im Iran, sagte, dass die Abhaltung der 65-jährigen religiösen Zeremonie von Badarak in Kara Kelis den Respekt der Iraner und der Islamischen Republik Iran vor den Anhänger monotheistischer Religionen bezeugt.

„Als Christin, Armenierin und Iranerin habe ich immer versucht, über den einzigartigen Respekt des Iran und der Iraner vor Anhängern aller göttlichen Religionen zu sprechen“, sagte sie im Gespräch mit IRNA.

„Bei der Konferenz der monotheistischen Religionen in Genf, als ich den Anhängern der monotheistischen Religionen über den Platz der Kirchen im Iran und den Respekt der Iraner sprach, war dieses Thema für die Teilnehmer dieser internationalen Konferenz wunderbar und hat ihnen große Freude bereitet“, fügte sie hinzu.

Sie betonte die Notwendigkeit einer korrekten Darstellung des Iran in der ganzen Welt.

Ihr zufolge wird ein Buch über iranische Kirchen in drei Sprachen verfasst, und der zweite Band des Buches wird auch in persischer, assyrischer und englischer Sprache veröffentlicht.

Die Zeremonie „Badarak“ ist eine der größten religiösen Zeremonien der Armenier in der Welt, die alljährlich Ende Juli im Kara-Klis-Weltkomplex, dem Kloster St. Tadeus im Bezirk Chaldoran im Nordwesten des Iran, stattfindet.

Die Zeremonie wird zum Martyrium des Heiligen Thaddäus, einem der Apostel Jesu Christi (Friede sei mit ihm), abgehalten. Er wurde in dieser Kirche beerdigt.
Armenier aus dem Iran und anderen Ländern, darunter Armenien, Syrien, der Libanon, die Niederlande, Frankreich, Österreich, Deutschland und Kanada sind bei dieser Zeremonie, als eine der größten religiösen Zeremonien der Armenier, anwesend.

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