Die gegenwärtigen Spannungen in Teheran und London sollen nicht über Öltanker hinausgehen

London, IRNA – Der iranische Botschafter in Großbritannien, Hamid Baeidinejad, forderte die britische Regierung, jene innenpolitischen Kräfte einzudämmern, die die bestehenden Spannungen zwischen dem Iran und Großbritannien weit über die Frage der Schiffe hinaus eskalieren wollen.

Er schrieb am Montag auf seinem offiziellen Twitter-Account:"Dies ist in einer sensiblen Zeit in der Region ziemlich gefährlich und unklug. Der Iran ist jedoch fest und bereit für verschiedene Szenarien".

Das Islamische Revolutionsgardencorps (IRGC) hat am Freitagabend den britischen Öltanker „Stena Impero“ wegen Verstoßes gegen das internationale Seerecht beim Überqueren der Straße von Hormuz gestoppt.

Der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif hat in einem Telefongespräch mit seinem britischen Amtskollegen Jeremy Hunt betont, wie wichtig es sei, rechtliche Lösungen zu finden, um das Anwachsen von Spannungen über den Vorfall von Öltanker in der Straße von Hormuz zu verhindern.

Der Außenminister der Islamischen Republik Iran erklärte, im Gegensatz zu den rechtswidrigen Maßnahmen Großbritanniens bei der Beschlagnahme des iranischen Öltankers wurde die Beschlagnahme des britischen Öltankers auf Ersuchen der iranischen Schifffahrts- und Navigationsorganisation gegen die Verstoße des britischen Öltankers übernommen und sollte auf legale Weise verfolgt werden.

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