Verpflichtungen aus dem Atomabkommen schrittweise zu reduzieren, ist Irans unveränderbare Strategie

„Dass der Iran seine Verpflichtungen aus dem Nukleardeal schrittweise reduziert, gilt als eine unveränderbare Strategie des Landes“, sagte der Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates (SNSC) sagte bei einem Treffen mit dem französischen Diplomaten in Teheran.

Er betonte, dass dieser Schritt im Rahmen der Absätze 26 und 36 des Atomabkommen unternommen worden sei.

Iranischer Toppolitiker kritisierte Europäer dafür, dass sie keine praktische Maßnahme ergriffen haben, um ihren Verpflichtungen aus dem Atomabkommen nachzukommen. „Da Europa die gegebene einjährige Frist durch den Iran nicht genutzt habe, hat Teheran beschlossen, seine Verpflichtungen entsprechend den Maßnahmen zu erfüllen, die die anderen Parteien durchgeführt haben.“

Er erinnerte daran, dass die Zeit für die einseitigen Maßnahmen vorbei sei.

Shamkhani bezeichnet die US-Politik des maximalen Drucks als eine gescheiterte Strategie. „Iran hat bewiesen, dass er wirtschaftlich, politisch und defensiv fähig ist. Er verfügt über die Macht, die Situation zu verwalten und Spannungen zu kämpfen. Mit einem Land mit dieser Kapazität und Macht kann man nicht mit der Sprache der Gewalt zu sprechen“.

Emmanuel Bonn übermittelt keine Botschaft Washingtons an den Iran

Der diplomatische Berater des französischen Präsidenten sagte, dass er sei nicht als Vermittler in den Iran gekommen und habe keine Botschaft aus den USA übermittelt.
Laut ihm sucht Emmanuel Macron nach einer gemeinsamen Initiative, um den ökonomischen Terrorismus der USA gegen den Iran zu beenden. „Ich glaube, dass dieser Schritt die wachsenden Spannungen in der Region verringern wird“, fügte er hinzu.

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