10.07.2019, 10:15
Journalist ID: 1937
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Iran begrüßt Frankreichs Bemühungen, Atomabkommen zu erhalten

„Teheran erachtet jeden Schritt zur Deeskalation der Spannungen als positiv“, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums im Gespräch mit IRNA und begrüßt den bevorstehenden Besuch des französischen Diplomaten im Land.

Zuvor sagte Mousavi, der diplomatische Berater des französischen Präsidenten Emmanuel Bonn werde am 9. und 10. Juli den Iran besuchen, um sich über das Atomabkommen zu beraten.

„Die Tür zur Diplomatie ist noch offen, weil wir nicht wollen, Spannungen und Konfrontationen zu eskalieren“, erklärte er. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass sich Teheran das Recht vorbehalte, seinen Rechtsschutz im Rahmen des Atomabkommens weiter auszuüben.

Mussavi zufolge ist „Teheran bereit, verschiedene Gesichtspunkte anzuhören. Wir fordern von den anderen Ländern auf, die Wurzel der Spannungen berücksichtigen, als den Abbau der Spannungen von Iran zu fordern“.
Iranischer Diplomat bemerkte, dass der Iran nach dem zweiten Schritt zur Reduzierung seiner Verpflichtungen aus dem Atomabkommen keine positiven Signale von Europa erhalten habe, sagte jedoch, dass er die Auswirkungen diplomatischer Besuche im Iran nicht bestreite.

Der stellvertretende iranische Außenminister Abbas Araghchi teilte am Sonntag mit, dass Teheran den zweiten Schritt zur Reduzierung der Verpflichtungen aus dem Atomabkommen durchführe, da die Vertragsparteien die Forderungen des Iran nach der 60-tägigen Frist nicht erfüllen könnten.

Gleichzeitig gab der Vertreter der iranischen Regierung, Ali Rabiei, offiziell bekannt, dass der Iran eine Urananreicherung über der im Atomabkommen festgelegten Menge von 3,67% in Angriff nimmt.

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