Britisch-amerikanische Piraterie in der Straße von Gibraltar

Teheran, IRNA - Am 4. Juli wurde auf Ersuchen der Vereinigten Staaten und der britischen Streitkräfte in den internationalen Gewässern der Straße von Gibraltar ein Supertanker (Grace 1) mit zwei Millionen Barrel iranischem Öl beschlagnahmt, was von der Islamischen Republik Iran als Piraterie und illegale Aktion bezeichnet wurde.

Nach Beschlagnahmung von Supertanker bestellte das iranische Außenministerium als Reaktion auf die "illegale Festsetzung eines iranischen Öltankers" den britischen Botschafter Rob Macaire ein und protestiere gegen diese Aktion. Teheran nannte diese Akt von London als "Piraterie".
Der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif shrieb auf seinem offiziellen Twitter-Account: "Die illegale rechtswidrige Beschlagnahme des Öltankers "Grace 1" mit iranischem Öl durch Großbritannien im Auftrag von B-Team ist Piraterie. Es stellt einen gefährlichen Präzedenzfall dar und muss jetzt enden".
Großbritannien hat behauptet, dass das Rohöl an Bord der „Grace 1“ für die Banjas-Raffinerie in Syrien gewesen sei und dass die Raffinerie von den EU-Sanktionen betroffen sei. Daher wurde den Tanker in der Straße von Gibraltar geernt.
Es gibt jedoch zwei offensichtliche Widersprüche in der britischen Behauptung: 
Erstens verfügt die Banjas-Raffinerie, die nach den britischen  Behauptungen das Ziel des Tankers war, nicht über die Kapazität solches Tankers.
Zweitens ist der Tanker auf Gesuch der USA an Großbritannien festgesetzt worden. Aber Großbritannien behauptetet, dass der Öltanker auf der Grundlage der EU-Sanktionen gegen Syrien ausgesetzt wurde.
Die EU-Sanktionen sind 2011 gegen Syrien verhängt worden, die von Vereinten Nationen nicht genehmigt wurden.
Spanien, das die Souveränität über die Straße von Gibraltar beansprucht, kritisiert britische Maßnahme. Der Leiter des spanischen Außenministeriums Josep Borrell sagte, die Festsetzung des Tankschiffes sei auf eine Bitte der USA an Großbritannien erfolgt.  
Gibraltar ist eine strategische Region auf der Iberischen Halbinsel in Südspanien. Madrid und London behaupten, über Gibraltar zu herrschen.
Der Stopp des iranischen Öltankers durch die britische Marine entspricht nicht den gesetzlichen Grundsätzen der internationalen Beziehungen und weist darauf hin, dass das Land aus nationalen und internationalen Gründen den Vereinigten Staaten folgt.

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