Iran erwägt den dritten Schritt in Richtung zur Reduzierung der Nuklearverpflichtungen

„Wenn die übrigen Länder, insbesondere die Europäer, ihren Verpflichtungen aus dem Atomabkommen nicht nachkommen, wird das Land den dritten Schritt entschlossener einleiten“, betonte der iranische Außenministeriumssprecher Abbas Mousavi.

Mousavi verwies am Montag auf einer Pressekonferenz auf die jüngsten Ereignisse im diplomatischen Bereich, und sagte, dass „die bilateralen Beziehungen sowie regionale und internationale Probleme weiterhin bestehen. Wahrscheinlich wird in den kommenden Tagen ein Berater des französischen Präsidenten den Iran besuchen“.

„Der Iran hat nicht auf ein Land gehofft, entweder auf unsere Freunde (Russland, China) oder auf europäische Länder. Das Wichtigste ist, die Verpflichtungen in Bezug auf das Atomabkommen erfüllt zu werden“, bemerkte er.

Es wird keine neue Vereinbarung getroffen

Mousavi ging auf die Verhandlungen zwischen Rouhani und Macron ein und erklärte, dass dies keine neue Vereinbarung sei. „Das Atomabkommen wurde im Format der ‚G5+1‘ und dann der ‚G4+1‘ fortgesetzt. Wir sprechen über die Umsetzung der Nukleartransaktion. Diese Vereinbarung ist schon abgeschlossen.“

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