07.07.2019, 13:24
Journalist ID: 1937
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Reduzierung der Verpflichtungen: Iran hat dritte und weitere Schritte geplant

„Wenn der diplomatische und politische Verkehr in Bezug auf Atomabkommen zu keinem Ergebnis führen wird, wird der Iran die dritten und weiteren Schritte zur Reduzierung der Verpflichtungen unternehmen wird“, sagte der iranische Vizeaußenminister.

Auf einer Pressekonferenz am Sonntag hält Abbas Araghchi das gestrige Telefongespräch zwischen iranischen und französischen Präsidenten für konstruktiv. „Die Bemühung der europäischen Staaten, Russland und China, eine Lösung für die Rettung des Nukleardeals zu finden, ist ganz klar. Obwohl es wegen US-Drücke und Sanktionen schwer fällt, wurde es aber vereinbart, neue Runde von Verhandlungen zwischen Iran und den verbleibenden Ländern geführt zu werden“.

Heute ist der letzte Tag der 60-tägigen Frist für die Europäer, und da der Iran nicht das erreicht hat, was er von seinen europäischen Partnern erwartet, soll die zweite Phase der Reduzierung seiner Verpflichtungen eingeleitet werden, sagte der stellvertretende iranische Außenminister Abbas Araghchi.

Araghchi zufolge handelt es in der heutigen Irans Entscheidung um Urans Konzentration. Er sagte auch, der iranische Außenminister Javad Zarif habe in einem Brief an Federica Mogherini, EU-Außenpolitikerin, die Pläne des Iran erläutert, dass Teheran sich ab heute an die Uran-Reinheit nicht halten werde.
„Es wäre möglich, dass diese Entscheidung zum Ende des Iran Verbleibs im Atomabkommen führen wird, aber es ist nicht unseres Wille. Es ist das Ergebnis der US-Sanktionen und ihrer Unglaubwürdigkeit“, betonte er.

Iranischer Topdiplomat erklärte, unsere Schritte bieten eine Gelegenheit für Gespräch, Diplomatie und Interaktion. Wenn aber diese Gelegenheit nicht genutzt wird, sollte niemand bezweifeln, dass Iran der Prozess der Reduzierung seiner Verpflichtungen aus dem Deal beenden wird.

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