Rouhani bezeichnet US-Sanktionen gegen Iran als „Wirtschaftskrieg“

Irans Präsident beschrieb die Sanktionen der USA gegen die iranische Nation als Terrorakt und totalen Wirtschaftskrieg. „Die Fortsetzung dieses Wirtschaftskrieges kann zu anderen Bedrohungen in der Region und der Welt führen.“

In einem Telefonat am Samstagabend sagte Hassan Rouhani, dass der Iran trotz US-Sanktionen versucht habe, das Atomabkommen in den vergangenen 14 Monaten mit strategischer Geduld zu retten.

Er beschrieb die jüngsten Aktionen des Iran Maßnahmen im Rahmen des Atomabkommens zur Rettung des Atomabkommens und forderte die Europäische Union auf, ihrer Verantwortung gemäß internationalen Verträgen und UN-Resolutionen nachzukommen, um die Bemühungen zur Rettung des Deals zu verstärken.

Bei demselben Telefongespräch sagte der französische Präsident Emmanuel Macron, dass die Europäische Union einen starken Widerstand gegen den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen gezeigt habe. „Die EU möchte, dass das Atomabkommen überlebt, und wir tun in dieser Hinsicht unser Bestes.“

Er fügte hinzu: „Der Zusammenbruch des Nukleardeals wird bedeuten, ein kollektives Versagen und einen bedauerlichen Vorfall zuzugeben. Wir müssen einen zweiten Weg wählen, um Abkommen zu retten und zur Deeskalation der Spannungen beizutragen“.

„Frankreich ist bereit, seine diesbezüglichen Anstrengungen zu verdoppeln, insbesondere um die Forderungen des Iran zu erfüllen, was eine Waffenruhe im Wirtschaftskrieg darstellt“, sagte Macron.

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