26.06.2019, 11:22
Journalist ID: 1937
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Drogenmafia – Iran, ein Einzelkämpfer an vorderster Front

Der Weltdrogentag findet jedes Jahr zum Gedenken an den 26. Juni 1987 statt. Seitens der Vereinten Nationen ist das United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) für den „Weltdrogentag“ verantwortlich. Nach 32 Jahren sind die Iraner stolz darauf, weiterhin an der Spitze des Kampfes gegen Drogen zu stehen und diesen Kampf trotz grausamer US-Sanktionen und des Mangels an globaler Unterstützung fortzusetzen.

In den letzten drei Jahrzehnten hat der Iran Konsten für Drogenbekämpfung bezahlt: 4.000 Märtyrer und 12.000 Veteran. Jährlich hat er zudem 300 Millionen Dollar dafür bezahlt. Deswegen veranstaltet er im Laufe der Woche, die am Anti-Drogen-Tag endet, verschiedene Programme und Konferenze.

Während dieser Veranstaltungen und Treffen berichten hohe iranische Beamte und Kommandeure über die Bemühungen und Erfolge der iranischen Streitkräfte im Kampf gegen Drogen.

„Der Iran hat 76 Prozent des weltweiten Opiums entdeckt“, sagte der Generalsekretär des iranischen Drogenbekämpfungszentrums, Brigadegeneral Eskandar Momeni, auf einem Forum am Montag vor dem Jahrestag des Krieges gegen Drogen.

Die jüngsten Zahlen aus dem Jahr 2018 zeigen, dass die Iraner 1.600 Operationen durchgeführt, mehr als 2.100 regionale und internationale Banden demontiert und mehr als 800 Tonnen Drogen konfisziert haben, darunter 46 Tonnen Heroin und Morphium. Solche Erfolge wurden von internationalen Organisationen wie der UNO gelobt.

Die Bedeutung des iranischen Kampfes gegen den Drogenhandel für die internationale Gemeinschaft wird deutlich, wenn der Iran trotz grausamen Sanktionen 76% Opium, 67% Morphium und 17% Heroin der Welt entdeckt.

Der iranische Außenminister Mohamad Yavad Zarif erklärte bereits, dass der Kampf gegen Drogen den Iran jährlich mehr als 300 Millionen Dollar kostet.

„Die Verhängung von Sanktionen und einseitigen Maßnahmen der USA sowie der ökonomische Terrorismus gegen das iranische Volk haben die internationale Zusammenarbeit im Bereich der Bekämpfung des Drogenhandels behindert, und in diesem Sinne sind die USA und einige westliche Länder verantwortlich für die negativen Folgen und die Unterbrechung des Kampfes gegen Drogen“, warnte Zarif.

Ein Chef der Anti-Drogen-Polizei, Mohamad Masud Zahedian, erklärte auch, dass der Iran trotz der Sanktionen und Beschränkungen, die durch diese Embargos verursacht wurden, alles Mögliche getan und alle Mittel zur Drogenbekämpfung bereitgestellt habe.

Er betonte, dass der Polizeiversuch darin bestehe, moderne Fähigkeiten und Technologien einzusetzen, aber Sanktionen sind ein Hindernis.

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