25.06.2019, 12:01
Journalist ID: 1937
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Irans UN-Vertreter forderte Washington auf, seinem Abenteurertum ein Ende zu setzen

Majid Takht-e Ravanchi erinnerte daran, dass USA mehrmals Irans Luftraum verletzt haben. Er warnte Washington davor, seine wirtschaftliche Kriegsführung und seinen Terrorismus gegen das iranische Volk einzustellen.

„Die USA müssen ihre militärischen Abenteuer, ihren wirtschaftlichen Terrorismus und den Krieg gegen die iranische Nation beenden, um die Spannungen im Persischen Golf abzubauen“, sagte der iranische UN-Vertreter am Rande einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates über den Iran und die neuesten Ereignisse in der Region.

Laut Takht Ravanchi durfte er nicht an dem Treffen teilnehmen.

„Als Land, dessen Luftraum von zwei US-Drohnen verletzt wurde, hatte der Iran das Recht, an der Sitzung des Sicherheitsrats teilzunehmen. Dies ist unser Recht nach der UN-Charta. Wir haben unsere Bereitschaft zum Ausdruck gebracht und um Anwesenheit bei der Sitzung gebeten, uns wurde jedoch dieses Rechts beraubt“, protestierte er, als er mit den Medien sprach.

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat auf Ersuchen der USA eine Sitzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit abgehalten, nachdem das iranische Militär letzte Woche im iranischen Luftraum und in den Gewässern des Persischen Golfs eine US-Drohne abgeschossen hatte.

„Wir haben dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen unwiderlegbare Beweise für den Vorfall vorgelegt. Nach unseren glaubwürdigen Angaben und genauen technischen Informationen über die Route, den Standort sowie den Eintritts- und Aufprallpunkt dieser amerikanischen Drohne besteht kein Zweifel daran, dass sie zum Zeitpunkt des Zieleinsatzes über die iranischen Hoheitsgewässer geflogen ist“, fügte er hinzu und zeigte mehrere Fotos mit Koordinaten und Routen der Drohne.

Majid Takht Ravanchi, der kürzlich zum ständigen Vertreter des Iran bei den Vereinten Nationen ernannt wurde, betonte, dass eine weitere US-Spionagedrohne mit 35 Personen an Bord am Tag des Abschusses der Drohne den iranischen Luftraum verletzt habe.

US-Präsident Donald Trump dankte dem Iran dafür, dass er dieses Flugzeug nicht angegriffen hatte.

„Vor weniger als einem Monat ist am 26. Mai 2019 eine weitere US-Drohne in den iranischen Luftraum eingedrungen“, sagte er. Der Iran habe sich immer bei der Schweizer Botschaft beschwert, die die US-Interessen im Iran vertrete.

Er kritisierte das Treffen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen, bei dem der Iran nicht anwesend sein durfte. „Die USA nutzen ihre ständige Position beim Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, um die Mitgliedstaaten zu täuschen, um ihre langjährige anti-iranische Politik voranzutreiben“.

Takht Ravanchi bekräftigte, dass der Iran keinen Krieg oder keine Eskalation der Spannungen im Persischen Golf anstrebe. „Iran hat das unabdingbare Recht, seine territoriale Integrität zu verteidigen und alle erforderlichen Fähigkeiten zu nutzen, um diesbezügliche Entscheidungen zu treffen. Er will weder Krieg noch eine Eskalation der Spannungen im Persischen Golf“.

Takht Ravanchi stellte auch die US-Vorwürfe infrage, dass der Iran mehrere Öltanker in der Region angegriffen habe. „Die unbegründete Behauptung der USA wurde nicht einmal von ihren engsten Verbündeten unterstützt“, betonte er.

Er wies die US-Behauptung zurück und nannte sie „absurd“. „Wie könnte der Iran davon profitieren, den für Japan bestimmten Tanker anzugreifen, als der japanische Premierminister gleichzeitig den höchsten iranischen Beamten bei seinem historischen Besuch im Iran traf?“, fragte er.

Die USA verhängten am Montag Sanktionen gegen den iranischen Führer Ayatollah Seyed Ali Khamenei. „Die heutige Entscheidung der USA, weitere Sanktionen gegen den Iran zu verhängen, ist ein weiteres Zeichen dafür, dass die USA die internationalen Gesetze oder die Ansichten der internationalen Gemeinschaft nicht respektieren.“

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