24.06.2019, 13:09
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Iran: Zweite Phase der Reduzierung der JCPOA-Verpflichtungen ist „ernster“

Der iranische Außenministeriumssprecher Seyyed Abbas Mousavi betonte, dass die zweite Phase Teherans, in der die Verpflichtungen aus dem Atomabkommen (JCPOA) reduziert werden, ernsthafter beginnen wird.

„Das Fortleben des Atomabkommens hängt von der Erfüllung der Verpflichtungen aller Parteien ab. Nach dem illegalen Rückzug der Vereinigten Staaten von Amerika versprachen die übrigen Länder, diese internationale Errungenschaft zu retten, zeigten aber nicht mehr genug Willen. Infolgedessen war der Iran trotz seines Willens gezwungen, seine Verpflichtungen zu reduzieren“, sagte iranischer Sprecher während seiner wöchentlichen Pressekonferenz.

Irans diplomatische Bemühungen fortgesetzt, um regionale Spannungen abzubauen

Trotz Drucks wird diplomatische Initiativen des Iran und einiger anderer regionaler und überregionaler Länder weiterhin fortgesetzt, um die Spannungen in der Region abzubauen, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Abbas Mousavi.

„Die Gründe für die Spannungen in der Region sind die Nichteinhaltung von Versprechungen einiger Regierungen und Wirtschaftsterrorismus“, bemerkte er.

Er verwies auf Eindringen einer US-Spionagedrohne in den iranischen Luftraum am Donnerstag und sagte: „Zusätzlich zu politischen und diplomatischen Maßnahmen haben wir rechtliche Schritte eingeleitet, um solchen Versuchen entgegenzuwirken. Wir haben sich zudem an den Uno-Sicherheitsrat gewandt und sich über eine Spionageoperation beklagt“.

Auf die Frage nach der Aussage des russischen Beamten, dass wenn Europa nicht auf die Forderungen des Iran reagiert, Russland dies tun werde, erklärte er: „Dies wird auch im Rahmen der Verpflichtungen der anderen Seite berücksichtigt. Wir haben nicht auf Europa gewartet und werden auch dies nicht tun. Wir diskutieren mit unseren befreundeten Ländern bilaterale Fragen. Es wird einige Handels-, Finanz- und Banklösungen entwickelt, von denen einige angekündigt werden und andere noch in Bearbeitung sind.“

Mousavi verwies auf den Besuch des stellvertretenden Außenministers von Großbritannien Teheran und seine Anschuldigungen über die Rolle des Iran bei den Angriffen auf Öltanker. „Wir halten den britischen Weg für dekonstruktiv“, schloss er.

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