19.06.2019, 13:44
Journalist ID: 1477
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US-Beweise gegen den Iran gelten als fraglich

Moskau, 19. Juni, IRNA – "Die Beweise, die die Vereinigten Staaten dem Iran vorgelegt haben, um zu beweisen, dass der Iran an dem Öltankerunfall in der Omansee beteiligt ist, sind selbst unter Washingtons Verbündeten fraglich", sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow in einem Interview mit Nachrichtenagentur TASS.

Sergej Lawrow sagte am Dienstag, Russland habe keine Beweise für die Beteiligung des Iran an dem Vorfall von Tankschiffen in der Omansee. Die von den Vereinigten Staaten in diesem Bereich vorgelegten Beweise seien sehr doppeldeutig und beinhalteten ein kurzes Video und ein paar Fotos, die auch unter den USA viele Fragen aufwerfen werden.

Er fügte hinzu: "Wir wollen, dass diese Ereignisse gründlich untersucht werden. Der Iran hat von Anfang an darum gebeten".

"Was die Entwicklung der Situation betrifft, ist die Situation alarmierend. Ich würde nicht sofort negative und katastrophale Prognosen abgeben. Wir müssen von allen Parteien Zurückhaltung fordern und keine drastischen Maßnahmen zulassen, insbesondere auf der Grundlage der gleichen Logik wie der Westen in vielen anderen Fällen unter dem Namen "highly likely" angewendet", betonte er.

Am Donnerstag, den 13. Juni, wurden zwei Öltanker namens Kokuka Courageous und Front Altair in der Omansee angegriffen.

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