12.06.2019, 08:58
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Von Fuji bis Damavand

Morteza Rahmani Movahed, Irans Botschafter in Japan
Von Fuji bis Damavand

Teheran, 12. Juni IRNA – Der iranische Botschafter bezeichnet die Reise des japanischen Premierministers in Teheran als Wendepunkt in Beziehungen und Entwicklung der Kooperationen zwischen den beiden Ländern.

Am 40. Jahrestag des Sieges der Islamischen Revolution im Iran und am 90. Jahrestag der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen dem Iran und Japan kann die Reise des japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe in Iran ein Wendepunkt in der Entwicklung der Beziehungen und Erweiterung der Zusammenarbeiten sein.

Die Beziehungen zwischen der Islamischen Republik Iran und Japan haben eine lange Geschichte, obwohl sich die beiden Länder im westlichen und östlichen Teil Asiens befinden. Sie hatten während ihrer gesamten Geschichte freundschaftliche Beziehungen. Als Beweis dafür sind die Dokumente in Museen und Bibliotheken beider Länder und auf der ganzen Welt. Die gemeinsamen Rituale und Werte, die auf die traditionelle Zivilisation zurückgehen, ebnen den Weg für die freundschaftlichen Beziehungen und für den Ausbau der bilateralen Beziehungen auf der internationalen Ebene. Die Geschichte vergisst nicht die Kooperationen der beiden Staaten, die Probleme zu lösen.

Die strategische Position der Islamischen Republik Iran im Westasien und der Besitz von reichen Bodenschätzen und fossilen Brennstoffen, die bei den regionalen und internationalen Entwicklungen eine besondere Rolle spielen, haben immer die Aufmerksamkeit Japans auf sich selbst gezogen.

Auf der anderen Seite ist Japan die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt und ein entwickeltes Industrieland mit fortschrittlichen Technologien und Wissen, deswegen nimmt es in der Außenpolitik der Islamischen Republik Iran einen besonderen Platz ein.

Die Islamische Republik Iran verfolgt auf der Grundlage der Ansichten des Obersten Führers der Islamischen Revolution und des Präsidenten des Landes eine Strategie zur Stärkung der Zusammenarbeit mit dem Osten, und diesbezüglich gibt es keine Hindernisse auf dem Weg zur Ausweitung der Beziehungen zu Japan. Die Prinzipien der Außenpolitik der Islamischen Republik Iran entsprechen fast der Politik Japans.

Iran und Japan sind in Bereichen wie der Aufteilung des Kräfteverhältnisses zwischen regionalen Akteuren, der Schaffung von Frieden, Stabilität und Sicherheit im Nahen Osten und in Ostasien, Respekt vor den Menschenrechten und menschlichen Werten, die Gewährleistung der Sicherheit des Seeverkehrs, die Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder und die Nichtverbreitung von Atomwaffen sind sich einig.

Gemeinsame Standpunkte bieten eine gute Grundlage für den Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Teheran und Tokio. Gleichzeitig kann Japan ein wichtiger außenpolitischer Partner des Iran werden.

Japans Unterstützung für ein konstruktives und friedliches Atomabkommen von 2015 und enge Konsultationen zu internationalen und regionalen Fragen gehören zu den wichtigsten Indikatoren in den gegenwärtigen Beziehungen zwischen den beiden Ländern.

Es ist bemerkenswert, dass die Staats- und Regierungschefs der beiden Länder das Land in den letzten fünf Jahren auf den internationalen Gipfeln acht Mal besucht haben. Zudem hat der Präsident des iranischen Parlaments im vergangenen Februar Tokio besucht. Der Außenminister des Landes, Mohammad Javad Zarif, war auch zum letzten Mal im Mai 2018 in Japan anwesend. All dies zeigt eine glänzende Geschichte der politischen und parlamentarischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern.

Beide Länder, der Iran und Japan, sowie die internationale Gemeinschaft werden bald die Erfolge dieses wichtigen historischen Besuchs sehen.

Das Ergebnis der Gespräche hochrangiger Beamter beider Länder wird ein Fahrplan für die bilaterale und multilaterale Zusammenarbeit sein, der zu einem positiven Schritt in Richtung Frieden, Stabilität und Sicherheit in der Region führen wird.

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