Unterzeichner des Atomabkommens sind verpflichtet, die wirtschaftlichen Beziehungen Irans zu normalisieren

Teheran, 9. Juni, IRNA – Der iranische Außenminister teilte mit, dass die Pflicht der Europäer und andere Unterzeichner des Atomabkommens darin besteht, Wirtschaftsbeziehungen der anderen Länder zum Iran zu normalisieren.

Zarif machte die Bemerkung im Gespräch mit Reportern am Rande einer Konferenz über US-Sanktionen und den einseitigen Ausstieg aus dem iranischen Atomabkommen.
„Was die Europäer und die verbleibenden Unterzeichner des Nukleardeals tun müssen, ist die Normalisierung der Lage für die Wirtschaftsbeziehungen des Iran. Jetzt müssen sie sagen, wie erfolgreich sie diesbezüglich waren“, fügte Zarif hinzu.

„Sie sagen immer wieder, dass wir unser Bestes gegeben haben, aber nichts ist passiert. Wir können von nun an auch unser Bestes geben und dafür sorgen, dass nichts mehr passiert.“

Er vertrat die Ansicht, dass der bevorstehende Besuch des japanischen Premierministers und des deutschen Außenministers im Iran sowie die Besuche von Präsident Rouhani in Tadschikistan und Kirgisistan der Islamischen Republik eine hervorragende Gelegenheit bieten werden, ihre Politik zu klären, Pläne für die Zukunft zu erörtern und eine Lösung zu finden, um Politik entgegenzutreten, die die ganze Welt zum Ziel haben.

Europa ist nicht in der Lage, Iran zu kritisieren


Auf die Frage, worum es in den Gesprächen zwischen einer iranischen und einer deutschen Delegation am Montag geht und ob Deutschland etwas über das mangelnde Engagement der EU für das Atomabkommen zu sagen hat, sagte Zarif: „Die Europäer sind nicht in der Lage, den Iran in Bezug auf Themen zu kritisieren, die nichts mit dem Atomabkommen zu tun haben.“


Zarif erinnerte daran, dass „die Politik des Westens in der Region uns nichts als Zerstörung gebracht hat“.


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