Zarif: Im Gegensatz zu Pompeos Behauptung sind Irans Raketen nicht für die Entwicklung von Atomwaffen geplant

Teheran, 8. Juni, IRNA - Der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif hat die neue Behauptung des US-Außenministers Mike Pompeo bezüglich des iranischen Raketenprogramms kategorisch zurückgewiesen und erklärt, Teheran wolle keine Atomwaffen entwickeln.

„Unsere Raketen sind nicht für Atomwaffen konzipiert, die wir nicht entwickeln“, twitterte Zarif am Freitag.

In einem Interview mit Washington Times in dieser Woche bekräftigte Pompeo erneut die Strategie der US-Regierung, wirtschaftlichen Druck auf den Iran auszuüben.

Die US-Regierung behauptet, Teheran habe in den vergangenen vier Jahren mit einer Reihe von Tests mit ballistischen Raketen gegen Atomabkommen verstoßen.

In seinem Tweet sagte Zarif, die USA und ihre Verbündeten seien nicht in der Lage, das Raketenprogramm der Islamischen Republik zu kritisieren. Washington habe sich aus dem Atomabkommen mit dem Iran zurückgezogen und die europäischen Länder verletzten die Resolution, die die Wirtschaftsbeziehungen mit dem Iran normalisieren sollte. Zudem haben sie Waffengeschäfte mit den Ländern abgeschlossen, die das jemenitische Volk töten.

In einem weiteren Tweet sagte Zarif, dass die Resolution 2231 den Iran „aufgefordert“ habe, keine Aktivitäten durchzuführen, die auf den Entwurf von ballistischen Raketen abzielen, die Atomsprengköpfe tragen können.



Im Rahmen des Nukleardeals verpflichtete sich der Iran, sein Atomprogramm einzuschränken, um die gegen Teheran verhängten nuklearen Sanktionen aufzuheben. US-Präsident Donald Trump zog sein Land jedoch im Mai 2018 aus der Vereinbarung aus und verhängte trotz weltweiter Kritik harte Sanktionen gegen die Islamische Republik.


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