26.05.2019, 13:17
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Hamadan – Eine Reise ins Herz der persischen Geschichte

Teheran, 26. Mai, IRNA – Eine Reise in die 3000-jährige historische Hauptstadt von Iran bleibt für immer in Erinnerung.

Die Provinz Hamadan liegt im Westen des Iran mit einer Fläche von mehr als 19000 km². Es ist im Norden von der Provinz Zanjan, im Süden von Lorestan, im Osten von der Zentralprovinz und im Westen von Kermanshah und Kurdistan begrenzt.
Hamadan ist ein wunderschönes Hochland mit riesigen Bergen und grünen Hängen, Ackerland, Weiden, schneebedeckten Gipfeln und fruchtbaren Tälern unter blauem Himmel.
Es gilt als eine der ältesten iranischen Städte und eine der ältesten Städte der Welt.
Die Stadt war eine Gründung und Hauptstadt der Meder; von Kyros II. Erobert, wurde sie die Hauptstadt der Achämeniden (Vl. Jahrhundert).

**Kunst und Tradition
Hamadan ist Zentrum einer bedeutenden regionalen Teppichproduktion. Zudem wird im Bezirk Lalejin, 30 km vom Hamadan entfernt, Keramik produziert.

**Das antike Hegmataneh
Hegmataneh liegt in einem Vorort von Hamedan. Es umfasst 50 Hektar der Stadt Hamadan. Diese wertvolle historische Sammlung hat einen hohen archäologischen Wert. Das Gebiet hat historische Überreste, die auf Medes, Achameniden, Parther, Sasaniden und auch islamische Dynastien wie Aleh Bouyeh (Bouyehs Family) zurückgehen. Die meisten von ihnen gehören der Partherzeit an.
Es wird geschätzt, dass es im 17. Jahrhundert als die erste persische Hauptstadt errichtet.
Das Gebiet verfügt über eine Vielzahl von parthianischen modernen Architektursystemen in städtischen Gebieten, die Meisterwerke ihrer Zeit sind und ihren Schöpfern ein besonderes Talent verraten.
Die ausgegrabenen Teile von Hegmataneh zeigen die architektonische und urbane Situation der Region sowie ihre Verbindung zu anderen Gemeinden und den Status des Handels.
In dieser Region wurden monumentale Tore, Wohnräume, Stallungen, Kanalisationssysteme und Sockel von Säulen gefunden.

**Das Mausoleum von Esther und Mordekai
In diesem Mouseleum befinden sich die Gräber von Mordechai und Esther, zwei Cousins, die eine zentrale Rolle im Buch Esther (auch als Megillah bekannt) gespielt haben. Die Sage von Mordechai und Esther bildet die Grundlage für die jüdische Eheschließung von Purim; Daher ist der Standort für die iranischen Juden und die jüdische Gemeinschaft von großer historischer Bedeutung.
Mordechai und Esther lebten während der Herrschaft von Ahasveros, einem persischen König, der auch als Artaxerxes identifiziert wird (435 oder 445 bis 358 v. Chr.).

**Gandj Nahme
Gandj Nameh (wörtlich „Schatzbuch“) wird so genannt, weil man vermutet hat, dass seine keilförmigen Felszeichnungen einst kryptische Anhaltspunkte waren, die zu Caches mit Medianschätzen führten.
Die Gandj Nahme besteht aus einer Reihe von Keilschriftzeichen, die in drei Sprachen (altpersisch, elamitisch und babylonisch) geschrieben ist und in eine Felswand auf dem Berg Alvand eingebettet ist, etwa 5 km vom heutigen Hamadan entfernt.
Dieses Denkmal ist die populäre Bezeichnung für zwei dreisprachige Inschriften in drei Sprachen von Achaemenid Darius I und Xerxes in einem Pass durch den Alvand-Berg.
Die Inschriften beginnen mit dem Lob des Zoroastrian Gottes (Ahura Mazda) und beschreiben die Linie und die Taten der erwähnten Könige.

**Ali Sadr-Hölle
Die Ali Sadr Höhle im Westen des Iran zählt zu den spektakulärsten und größten Höhlen der Welt. Eine Wunderwelt aus Stalagmiten, Stalaktiten und farbenprächtigen Kalzitformationen kann man durch eine Tretbooten-Reise sehen.
Es liegt gut 75km nordwestlich der iranischen Stadt Hamedan, im Westen des Iran, und knapp 300km westlich der Hauptstadt Teheran. Sie ist die drittgrößte Höhle der Welt und einer der spektakulärsten Orte, die man im Iran besichtigen soll.

**Nahavand
Nahavand war 642 ein Schlachtplatz von Arabern und der sassanidischen Armee.
Tapeh Giyann nordwestlich von Nahavand gelegen, wurde seit der Mitte der V. Jahrhundert bewohnt. Man hat wenig Überreste der Architektur gefunden, aber viel Keramikgegenstände: farbige Töpferware, mit stilisierten Steinböcken und Leoparden verziert, Tonfigürchen, mit stilisierten Vögeln und Kammmotivan versehenes Tongeschirr.
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