Iran beklagt das Schweigen der Vereinten Nationen zu Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung

New York, 24. Mai - IRNA - Der Ständige Vertreter der Islamischen Republik Iran bei den Vereinten Nationen, Majid Takht-e Ravanchi, kritisiert das Schweigen der Vereinten Nationen und des Sicherheitsrats zu Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung.

Takht-e Ravanchi sagte auf einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates am Donnerstag an, dass in zahlreichen Fällen die Vereinten Nationen, insbesondere der Sicherheitsrat, wegen Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung in bewaffneten Konflikten zum Schweigen gebracht worden seien.

Irans UN-Vertreter betonte, dass eines der Hauptprobleme beim Schutz der Zivilbevölkerung in bewaffneten Konflikten darin bestehe, Entscheidungen auf der Grundlage politischer Erwägungen zu treffen und die Täter der Verbrechen nicht zu identifizieren.

Der hochrangige Diplomat stellte einige dieser Fälle fest, darunter US-Luftangriffe in Afghanistan und saudische Luftangriffe im Jemen, bei denen zahlreiche Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, getötet und verletzt wurden.

Er verwies auch auf den Tod von mehr als 280 Menschen und die Verwundung von mehr als 32.000 gazanischen Demonstranten durch zionistische Kräfte im vergangenen Jahr.

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