09.05.2019, 19:14
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60-Tage-Frist: Ein Test für politischen Willen Europas

New York, 9. Mai, IRNA - Majid Takht-e Ravanchi, der iranische Botschafter bei den Vereinten Nationen, erklärte, der Druck Washingtons auf seine engen Verbündeten im Nuklearabkommen habe die Umsetzung des Atomabkommens verhindert, der die wirtschaftlichen Interessen des Iran gewährleisten soll.

Takht-e Ravanchi sagte in einem Interview mit dem US-amerikanischen Fernsehsender PBS, wenn die Europäer in den nächsten 60 Jahren ihren Verpflichtungen nicht nachkommen sollten, bedeutet, dass zu diesem Zweck kein politischer Wille besteht und Teheran sich das Recht vorbehält, gemäß seinen nationalen Interessen zu entscheiden.

„Seit dem einseitigen Rückzug der USA und der Aufhebung der illegalen Sanktionen hat die Islamische Republik Iran Geduld gezeigt, um ihre Ehrlichkeit gegenüber ihren Verpflichtungen und der Umsetzung des Atomabkommens zu demonstrieren. Leider haben wir aufgrund des Drucks der USA auf ihre engen Verbündeten (Unterzeichner des Abkommens) nicht die versprochenen wirtschaftlichen Vorteile erhalten“, fügte iranischer Diplomat hinzu.

Auf die Frage nach der Möglichkeit, ein Treffen zwischen dem iranischen und dem amerikanischen Präsidenten abzuhalten, sagte er: „Es macht keinen Sinn, jemanden zu treffen, der unbewusst ein internationales Abkommen bricht“.

Er fügte hinzu: „Es war kein Abkommen zwischen dem Iran und den USA. Andere Länder, einschließlich der Europäischen Union, haben es unterzeichnet“.

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