Urananreicherung: Ab heute muss der Iran nicht mehr unter der 300-Kilo-Grenze bleiben

Teheran, 8. Mai, IRNA – Der Chef der Irans Atomenergieorganisation teilte mit, dass der Iran an den festgelegten Grenzen für Urananreicherung (300kg) und Schwerwasser (130 Tonnen) festzuhalten.

Nach der heute bekannt gegebenen Entscheidung des Iran über die Verringerung seiner Verpflichtungen im Rahmen des Atomabkommen hat der Leiter der iranischen Organisation für Atomenergie (OIEA), Ali Kabar Salehi, erklärte, in dem er Präsident Rouhani mit den Worten zitiert hat: „Nach den Artikeln 26 und 36 des Atomabkommens kann der Iran einen Teil seiner Verpflichtungen aussetzen, wenn er der Ansicht ist, dass die anderen Parteien ihre Verpflichtungen nicht erfüllt haben“.

Er sagte: „Die Botschaft von Präsident Rouhani lautet, dass wir uns 60 Tage lang nicht an die Grenze halten müssen“.

Wenn die Unterzeichner des Atomabkommens Irans Forderungen erfüllen können, sei der Iran bereit in die vorherige Situation zurückzukehren, fügte er hinzu.

Salehi betonte, wenn die andere Partei ihren Pflichten weiter nicht nachkommt, werde die Islamische Republik Iran die nächsten Schritte unternehmen.

Irans Nuklearchef betonte, dass Irans Gegenmaßnahmen im Rahmen des Deals sei. Dem Atomabkommen zufolge könne der Iran entsprechende Entscheidungen treffen, wenn die anderen Parteien ihren Verpflichtungen nicht nachkommen.

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