03.05.2019, 17:48
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Irans Raketenprogramm ist eine „nationale Verteidigungsfrage“

Teheran, 3. Mai, IRNA - Der Ständige Vertreter Irans bei den Vereinten Nationen, Majid Takht-e Ravanchi, erklärte, dass das Raketenprogramm nicht verhandelbar ist, deswegen wird Teheran es nicht aufgeben.

Das iranische Raketenprogramm sei nicht verhandelbar, sagte Takht-e Ravanchi und fügte hinzu: „Der Iran wird seine Position bezüglich seines Raketenprogramms, das eine Frage der nationalen Verteidigung ist, nicht ändern“.

Er sagte am Donnerstag in Reaktion auf die Reise des US-Sonderbeauftragten für den Iran, Brian Hook, nach New York, mit dem Ziel, die UN zu überzeugen, gegen iranische Raketenaktivitäten vorzugehen: „Wir bekräftigten in einer Erklärung, dass die Raketen des Iran nicht in die Resolution 2231 des UN-Sicherheitsrats einbezogen sind.“

Diese Resolution, die von den Vereinigten Staaten und anderen Ländern ratifiziert wurde, verbietet die Raketen, die für den Transport von Atomsprengköpfen bestimmt sind, betonte er.

Der iranische UN-Botschafter bekräftigte erneut, dass „unsere Raketen nicht für diesen Zweck entwickelt wurden. Es ist völlig klar, dass alle Nuklearaktivitäten des Iran friedlichen Zwecken dienen, und die 14 Berichte der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) bestätigen diese Tatsache“.

„Unsere Haltung ist klar; unser Raketenprogramm ist eine Frage der Landesverteidigung. Es ist nicht verhandelbar und stoßt keineswegs gegen die Resolution 2231“, betonte Takht-e Ravanchi.

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