Europas Glaubwürdigkeit ist beschädigt

Teheran, 29. April, IRNA – Der Parlamentspräsident der Islamischen Republik Iran verwies auf die politische und rhetorische Unterstützung der Europäischen Union für Iran gegenüber US-Maßnahmen und sagte: „Weil die Glaubwürdigkeit Europas beschädigt worden ist, sind sie nicht mehr in der Lage, an Iran Forderung zu stellen“.

Larijani sagte am Sonntag bei einem Treffen mit der österreichischen parlamentarischen Delegation, dass Iran und Österreich langjährige Beziehungen erlebt haben. Bei Atomverhandlungen hat Wien eine effiziente Rolle gespielt.

Er betonte, dass die Vereinbarung durch die österreichischen Unterstützungen erzielt worden sei, und nach Abschluss dieses Vertrags haben sich die Beziehungen der beiden Länder gestärkt.

Iranischer Gesetzgeber sagte weiter, die Europäische Union in Bezug auf INSTEX, das mit dem Ziel der Erleichterung des Handels mit dem Iran nach Inkrafttreten der US-Sanktionen errichtet wurde, nicht zufriedenstellend gearbeitet hat.

„Um Atomabkommen und seine Errungenschaften zu erhalten, haben die Europäer über die Einrichtung eines Zahlungssystems namens SPV gesprochen. Sie haben schließlich INSTEX errichtet, das für den Iran kein Ergebnis gebracht“, fügte Larijni hinzu.

Ihm zufolge bleibt es keine andere Möglichkeit für Iran, sich selbst entsprechende Schritte zu unternehmen. Nach einer kürzlich getroffenen Entscheidung der USA, Irans Öl-Exporte auf Null zu reduzieren und weil die EU keine angemessene Reaktion gezeigt hat, ist Iran entschlossener, starke Schritte zu unternehmen.

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