Zarif fordert Bildung einer Allianz gegen Unilateralismus

Teheran, 25. April, IRNA - Der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif verwies auf die Bemühungen des Iran auf der internationalen Ebene, um Frieden auf der Welt aufrechtzuhalten. Zudem fordert er die Bildung einer Allianz gegen Unilateralismus.

„Der Iran hat sich seit langem für Multilateralität und Diplomatie für den Frieden eingesetzt. Ich bin heute hierher gekommen, um zu erklären, dass solche kollektiven diplomatischen Bemühungen nicht länger die vorsichtige Option sind, sondern die einzige Lösung. Wenn es jemals einen unipolaren Moment in der internationalen Politik gegeben hätte, ist dies definitiv vorbei“, betonte Zarif am Mittwoch auf der Tagung der Generalversammlung auf hoher Ebene, um an den Internationalen Tag des Multilateralismus und der Diplomatie für den Frieden zu erinnern.

Er unterstrich, dass Iran sein Engagement für den Multilateralismus als Grundsatz einer robusten Außenpolitik konsequent gezeigt habe.

An einer anderen Stelle seiner Rede verwies Irans Topdiplomat auf die Bemühungen Irans, um Frieden auf der ganzen Welt zu stärken:

Im Westen Irans versammelten sich die Parlamentssprecher der irakischen Nachbarn am vergangenen Wochenende in Bagdad, um einen neuen, inklusiven Ansatz für das regionale Engagement zu erkunden.

Im Osten Irans ist unser neuer Sonderbeauftragter für Afghanistan an einem realistischen regionalen Ansatz für Frieden und Stabilität beteiligt, indem Teheran vor zwei Tagen den pakistanischen Premierminister zu Gesprächen beherbergt.

Im Norden Irans versammelten sich in der vergangenen Woche hochrangige Vertreter der Küstenstaaten des Kaspischen Meeres, um die historische Kaspische Konvention zu operationalisieren, die wir nach 22-jährigen Verhandlungen im Jahr 2018 abgeschlossen hatten.

Im Süden hat Iran den Stockholmer Prozess im Jemen erleichtert und ein „Regionales Dialogforum“ im Persischen Golf als inklusiven multilateralen Ansatz für die Zusammenarbeit und Streitbeilegung vorgeschlagen.

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