Kein Drittland kann die brüderlichen Iran-Pakistan-Beziehungen untergraben

Teheran, 22. April, IRNA – „Iran und Pakistan sind fest entschlossen, ihre bilateralen Beziehungen auszubauen, und kein Drittland kann die freundschaftlichen und brüderlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern untergraben“, sagte der iranische Präsident Hasan Rouhani.

Präsident Rouhani sagte am Montag in Teheran auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Imran Khan: „Teheran und Islamabad sind entschlossen, integrative Beziehungen und Zusammenarbeit ohne die Auswirkungen eines Drittlandes zu entwickeln“.

Er fügte hinzu: „Der Iran und Pakistan werden eine gemeinsame schnelle Reaktionstruppe bilden, um den Terrorismus innerhalb ihrer Grenzen zu bekämpfen“.

„Wir freuen uns, dass Islamabad alle Gruppen, die in der Region unmenschliche Aktionen durchführen, als terroristisch eingestuft hat und entschlossen gegen sie vorgeht“, sagte er.

Rouhani betonte, dass die beiden Länder in der Lage seien, ihre Handelsbeziehungen entwickeln. „Der Iran ist bereit, Pakistans Öl- und Gasbedarf zu decken“.

Irans Staatschef erinnerte daran, dass Teheran bereit sein, den Stromexport nach Pakistan verzehnfachen.

In Bezug auf die Aktivitäten in den Häfen von Chabahar im Iran und Gwadar in Pakistan sagte Rohani: „Wir sind daran interessiert, dass diese Häfen ihre Aktivitäten verstärken“.

Der pakistanische Ministerpräsident wies seinerseits auf die Bedeutung der Sicherheit in den Grenzgebieten seines Landes zu Iran hin und betonte, dass beide sich verpflichtet haben, keinem Drittland zu erlauben, sein Territorium zu nutzen, um das andere anzugreifen.

„Wir sind bereit, mit dem Iran zusammenzuarbeiten, um eine politische Lösung für das Afghanistan-Problem zu finden“, sagte Imran Khan und betonte, dass die Schaffung von Sicherheit in diesem Land sowohl Pakistan als auch den Iran begünstigen würde.

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