Das, was über Iran berichtet wird, hat mit der Wirklichkeit fast nichts zu tun

Teheran, 13. April, IRNA – Bernd Erbel, der Ex-Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Teheran, sagte, dass die Wirklichkeit im Iran ganz anders ist, als in den westlichen Medien berichtet wird.

Erbel, der von 2009 bis 2013 Botschafter der Bundesrepublik Deutschland im Iran war, sagte in einem Fernsehinterview: „Ich denke mal, über jedes Land wird zu einem erheblichen Prozent etwas Falsches berichtet, auch über Deutschland wird nicht immer zutreffend berichtet von anderen Ländern. Aber ich glaube, der extremste Fall dürfte der Iran sein. Das, was berichtet wird, hat mit der Wirklichkeit fast nichts zu tun“.

„Das ist immer noch Erlebnis, Delegationen des Bundestages oder von Bundesministerien nach 24 oder 48 Stunden im Iran gesagt haben, unseres Gefühl veräppelt ist. Wie kann das sein, dass die ganzen Papiere, die man uns mitgegeben hat, nichts mit dem zu tun haben, was wir hier mit eigenen Augen sehen und erleben“, fügte er hinzu.

Er fuhrt fort: „Das ist also immer wieder sehr sehr erstaunlich. Wie gesagt, ist nicht in jedem Land in dieser Maße unterschiedlich, aber ich glaube, Iran ist der größte Extremfall“.

„In den letzten Jahren hat ab und zu so kulturelle Stories oder Human Tough Stories über Iran gegeben, aber im Großen und Ganzen ist die Presse immer noch weit entfernt davon, das Land so zu beschreiben, wie es wirklich ist“, sagte Erbel abschließend.

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