13.04.2019, 13:40
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Donald Trump destabilisiert die Region

Teheran, 13. April, IRNA – Weißes Haus hat nach langen Jahren Propaganda und zum ersten Mal in der Weltgeschichte einen Teil der iranischen Streitkräfte auf die Terrorliste gesetzt. Auf diese Weise wird ein neues Kapitel möglicher strategischer Konfrontationen eröffnet.

Diese Maßnahme wurde von den Politikern des Weißen Hauses als einen bedeutenden Schritt bezeichnet, um maximalen Druck gegen Iran auszuüben.

Die feindselige Haltung von Washington gegen Teheran in den letzten Jahrzehnten ist der öffentlichen Meinung und internationalen Beobachter gut bekannt. Aber der jüngste Schritt, den Washington angenommen hat, schließt sich den Bemühungen zur Bekämpfung des Iran an.

Es umfasst sehr sensible Punkte, die unter strategischen und geostrategischen Gesichtspunkten untersucht und bewertet werden müssen.

Die Region des Nahen Ostens gilt aufgrund ihrer besonderen Merkmale als eine der wichtigsten geopolitischen Regionen der Welt und hat bei der internationalen Transaktionen immer eine herausragende Rolle gespielt. Daher sollte die Entscheidung der US-amerikanischen Behörden, IRGC in die Liste der Terrorgruppen aufzunehmen, nicht als einfache Handlung zu betrachten, deren Ziel die Konfrontation mit dem Iran ist.

Zweifellos wird die kürzlich von Washington verabschiedete Maßnahme gravierende Auswirkungen auf die Region haben, die auch internationale Dimensionen haben könnte.

Mit dieser Entscheidung von Washington wurde die Region in eine neue politischen Phase eingetreten, obwohl es sicherlich nicht in der Lage sein wird, seine bekannten oder unbekannten Folgen innerhalb der Grenzen der Islamischen Republik zu kontrollieren oder einzuschränken.

Chuck Hagel, der Ex-Verteidigungsminister in USA, kritisierte nach seinem Rücktritt die Politik der Trumps Regierung und sagte: „Wenn Washington sich vorstellt, dass Bedrohung die Iraner biegen kann, ist dies eine reine Dummheit, es sei denn, die USA beabsichtigen, die geopolitischen Realitäten zu ändern“.

Daher kann jede Entscheidung, die die Variablen und Funktionen in der Region verändert, zu einer „Sicherheitsentropie“ führen und im gesamten Nahen Osten eine große Instabilität auslösen.

Wie alle internationalen Experten gestehen, haben die iranischen Streitkräfte in der ganzen Region eine wichtige Rolle im Kampf gegen Terrorismus gespielt, und die Aufnahme dieser Organisation in die Terrorliste ist absichtlich ein Versuch die „Entropie der Sicherheit“ erstellen.

Den westlichen Strategen zufolge ist Iran in den regionalen Gleichungen und Berechnungen nicht nur eine Variable, sondern er verfügt geopolitisch über ein bereits Netzwerk und Potenzial, Kontrolle auszuüben. Sicherlich werden diese Variablen definitiv nicht nach den Wünschen des Weißen Hauses dargestellt.

Die Variablen und Funktionen, die dem Iran zur Verfügung stehen, decken nicht nur die Grenzen des Landes ab, sondern erstrecken sich über den gesamten Nahen Osten und darüber hinaus. Daher kann die Entropie der Sicherheit in einem so großen Raum bald zu einer großen internationalen Instabilität führen.

Von: Mohamad Reza Erfanian

Experte für internationale Angelegenheiten

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