Iranische Ölexporte im März auf höchstem Stand seit Sanktionsbeginn

Teheran, 13. April, IRNA - Die iranischen Erdölexporte haben sich dank der ungebrochenen Nachfrage aus China, Indien und Südkorea nahezu auf dem Niveau aus der Zeit vor den Sanktionen erholt, berichtet S&P Global.

Die Exporte stiegen im März um zwölf Prozent auf 1,7 Millionen Barrel pro Tag. Dies ist der höchste Stand seit Wiederinkrafttreten der US-Sanktionen im vergangenen November gegen Ölimporte aus Iran, so die unabhängige Energie-Nachrichtenagentur.

Im November 2018 sanken die Exporte des Iran auf rund 1,08 Millionen Barrel pro Tag (bpd).

Die USA hatten im November Japan, China, Südkorea, Taiwan, die Türkei, Indien, Griechenland und Italien von den Öl-Sanktionen ausgenommen und diesen acht Ländern sogenannte „Waivers“ ausgestellt, die im Mai ablaufen. Laut der Analyse von S&P haben China und Südkorea aus diesem Grund im März mehr Erdöl aus Iran importiert.

Die iranischen Ölexporte könnten in den kommenden Monaten zurückgehen, wenn die USA die Waivers nicht mehr verlängern sollten. Allerdings wird in der Branche davon ausgegangen, dass wegen der gestiegenen Ölpreise zumindest die Hauptkunden des iranischen Öls wieder von den Sanktionen ausgenommen werden.

Quelle: OWC

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