Iran: USA behinderten Rettungsaktionen für Menschen, die unter Überschwemmungen leiden

Teheran, 2. April, IRNA - Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Bahram Ghasemi, sagte am Montag, die USA haben die Finanzkonten des iranischen roten Halbmonds gesperrt. „Eine solche Maßnahme hat die Hilfsanstrengungen für die Opfer der jüngsten Fluten im ganzen Land erschwert.“

„Da alle Konten des iranischen roten Halbmonds [durch US-Sanktionen] eingefroren wurden, kann niemand seine finanzielle Hilfe aus Übersee schicken“, sagte Ghasemi.

In Anbetracht der Tatsache, dass einige Bankensysteme auch in extremsten Fällen nicht gesperrt sind, so dass die humanitäre Hilfe den Menschen durch Institutionen wie das Rote Kreuz und den Roten Halbmond zur Verfügung gestellt werden kann, sagte der Sprecher, die Vereinigten Staaten haben in einer unmenschlichen und unterdrückenden Haltung die Kanäle blockiert, dadurch man den von der Flut betroffenen Menschen helfen kann.

Er forderte die ausländischen zuständigen Organisationen und die Weltgemeinschaft gegen diese Haltung zu kämpfen.

Er erinnerte daran, dass bis heute die inländischen Organisationen und das Volk des Landes sich bemüht haben, Leiden der Betroffenen der Flutkatastrophe zu mindern. „Bis Jetzt hat Iran keine ausländische Hilfe erhalten. Zudem gibt es auch kein Kanal dafür.“

Iranischer Diplomat betonte, dass in dieser schwierigen und sensiblen Situation gibt es einen Mangel an einigen Ausrüstungen, darunter Hubschrauber.

Zudem twitterte der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif, der maximalen Druck von Donald Trump, der gegen die UN-Resolution 2231 und Urteil des Internationalen Gerichtshofs verstößt, behindert die Bemühungen des iranischen Roten Halbmonds in allen Gemeinden, die durch beispiellose Überschwemmungen zerstört wurden.

Er betonte, USA betreiben „Wirtschaftsterrorismus“ gegen Iran.

Infolge der verheerenden Überschwemmungen im Iran befahl Oberster Führer der Islamischen Revolution Ayatollah Seyyed Ali Khamenei dem Generalstabschef der iranischen Streitkräfte, Generalmajor Mohammad Hossein Bagheri, die Menschen zu unterstützen und weitere Einrichtungen für die Überschwemmungsgebiete bereitzustellen.

Die Regenfälle und Überflutungen im Nordosten begannen vor zwei Wochen und mehr als 120.000 Iraner mussten aufgrund der Flutkatastrophe ihre Häuser räumen. Über 27 Dörfer wurden nur in der Provinz Khuzestan evakuiert, und mindestens 45 Menschen sind durch Hochwasser ums Leben gekommen.

Im Westen und Südwesten des Landes wurde die höchste Warnstufe ausgerufen.

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