2 April 2019 - 09:15
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IKRK: Sanktionen behindern humanitäre Hilfe

New York, 2. April, IRNA - Der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) kritisierte die Politisierung humanitärer Hilfsgüter und sagte, Sanktionen hätten die Gewährung von Hilfsleistungen behindert.

„Die Menschenwürde wird missachtet, die Anwendbarkeit des Gesetzes wird infrage gestellt, die humanitäre Hilfe wird politisiert und absichtlich für politische Errungenschaften oder zur Kontrolle der Bevölkerung entführt“, sagte Peter Maurer vor dem UN-Sicherheitsrat in Bezug auf die Förderung und Stärkung der Rechtsstaatlichkeit.

Er fügte hinzu: „Neutrale und unparteiische humanitäre Maßnahmen werden zudem durch aufwendige Sanktionsregelungen und Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung behindert“.

Maurer sagte weiter, „humanitäre Organisationen werden zunehmend unter Druck gesetzt, da sowohl Staaten als auch nichtstaatliche bewaffnete Gruppen Zivilbevölkerung und humanitäre Akteure zur Lösegeldforderung zwingen, um ihre Ziele zu erreichen“.

Die USA haben weltweit die meisten einseitigen Sanktionen gegen Einzelpersonen und Institutionen verhängt.

Die US-Sanktionen gegen den Iran umfassen den Bankensektor, die Schifffahrt, die Fluggesellschaften, den Ölverkauf und den Petrochemie-Sektor.

Mohammad Javad Zarif twitterte auch am Montag, der maximalen Druck von Donald Trump, der gegen die UN-Resolution 2231 und Urteil des Internationalen Gerichtshofs verstößt, behindert die Bemühungen des iranischen Roten Halbmonds in allen Gemeinden, die durch beispiellose Überschwemmungen zerstört wurden.

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