IRNA-Chef: Die Ära des Unilateralismus der westlichen Medien ist vorbei

Boao, 28. März, IRNA - Der Generaldirektor der Nachrichtenagentur der Islamischen Republik (IRNA), Zia Hashemi, sagte am Donnerstag, dass die Ära des Unilateralismus der westlichen Medien vorbei sei, da die Verwestlichung der Weltmedien zu Ende gehe.

Amerikanische Medien hatten die Welt im 20. Jahrhundert weitgehend dominiert, während die großen Medien-, Kultur-, politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen im 21. Jahrhundert dazu geführt hatten, dass die Verwestlichung der Medien in der Welt beendet wurde, sagte Hashemi in einem Interview mit dem chinesischen Nachrichtensender CCTV.

Hashemi ist in Südchina gereist, um an der jährlichen Konferenz des Boao Forum for Asia (BAF) teilzunehmen.

Die FBA-Jahreskonferenz findet vom 26. bis 29. März in Boao, einer Küstenstadt in der Provinz Hainan, statt und bringt mehr als 2.000 Delegierte zusammen, darunter Regierungsvertreter, Unternehmer und Experten aus 60 Ländern und Regionen.

Die asiatischen Medien dürften im Hinblick auf ihre politischen, sozialen und wirtschaftlichen Erfolge im 21. Jahrhundert Fortschritte machen und den Unilateralismus der westlichen Medien vermeiden, sagte Hashemi im Interview.

Der Chef der IRNA sagte weiter, die Medienerfolge der asiatischen Länder und des Iran seien noch nicht auf dem Höhepunkt der wirtschaftlichen und politischen Position des Kontinents.

Mittlerweile hat Hashemi den asiatischen Medien eine vielversprechende Zukunft vorausgesagt.

9407**