Iran fordert OIC-Sondersitzung nach Terroranschläge in Neuseeland

Teheran, 15. März, IRNA - Der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif hat den „Terroranschlag und abscheuliche Verbrechen“ gegen Muslime in Neuseeland verurteilt und eine Dringlichkeitssitzung der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) gefordert.

In einem Telefongespräch vom Freitag mit Mevlut Cavusoglu, dem türkischen Außenminister als „rotierender Präsident der OIC“, forderte Zarif die muslimischen Länder auf, eine „richtige Reaktion“ auf die Terroranschläge auf zwei Moscheen in Neuseeland zu zeigen, bei denen mindestens 49 Muslime getötet und Dutzende verwundet wurden.

Ein bewaffneter Mann sendete seine Taten live auf Facebook auf eine Moschee in der Stadt Christchurch.

Der iranische Topdiplomat erklärte auch seinem türkischen Amtskollegen, dass die OIC ein unmittelbares und dringliches Treffen auf Ebene der Staats- und Regierungschefs abhalten sollte, um den Terroranschlag in Neuseeland und kürzlich einen Angriff von israelischen Siedlern auf die Al-Aqsa-Moschee in der besetzten Altstadt von Al-Quds zu diskutieren.

9407**