Mogherini kündigte Bemühungen an, die wirtschaftlichen Interessen Irans zu wahren

New York, 13. März, IRNA - Die EU-Direktorin für Außenpolitik, Federica Mogherini, nannte die Aufhebung von Sanktionen den Hauptteil des Atomabkommens Irans und forderte die Wahrung der wirtschaftlichen Interessen des Iran.

Sie hat am Dienstag an der Sitzung des UN-Sicherheitsrates teilgenommen, um über die Zusammenarbeit zwischen den Vereinten Nationen und lokalen und regionalen Organisationen zu diskutieren.

Sie verwies auf das Problem des nuklearen Nichtverbreitungsregimes und fügte hinzu: 'Die globale Architektur für Abrüstung und Nichtverbreitung wurde bisher nie infrage gestellt. Dies ist einer der größten Paradoxien unserer Zeit'.

'Da die Abschreckung zur Verhinderung eines Krieges aufgrund der Teilung der Machtzentren in der heutigen Welt nicht ausreicht, können ein neues Wettrüsten und insbesondere Atomwaffen die Welt nur unsicherer machen', fügte sie hinzu.

'Unsere kollektive Sicherheit erfordert einen umfassenden multilateralen Rahmen für Nichtverbreitung und Abrüstung. Deshalb wird die Europäische Union weiterhin ein Nuklearabkommen mit dem Iran aufrechterhalten. Die atomrechtlichen Verpflichtungen Irans wurden in 14 Berichten von der Internationalen Atomenergiebehörde gebilligt', betonte sie.

Sie eklärte: 'Neben der Erfüllung der Zusagen des Iran ist die Aufhebung der Sanktionen im Nuklearbereich ein wesentlicher Bestandteil des Abkommens. Daher werden wir weiter daran arbeiten, die wirtschaftlichen Interessen des Iran zu schützen'.


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