12.03.2019, 14:21
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Qazwin - Regenbogen des iranischen Tourismus

Qawin, 12. März, IRNA – Iranische Provinz Qazwin mit Hunderten von Basaren, Moscheen, Kirchen, Palästen, Herrenhäusern, historischen Toren, alten Bädern und Wasserspeichern wird als die Regenbogenstadt betrachtet.

Die Stadt Qazwin, 150 Kilometer westlich von Teheran, wurde Mitte des 3. Jahrhunderts vom sassanidischen König Shapur I. gegründet. Zur Safawiden-Zeit und für ein halbes Jahrhundert lang war es die Hauptstadt des Iran.

Qazwin mit ihrer einzigartigen Lage und Hunderten von historischen Monumenten ist zu einem neuen und beliebten Touristenziel des Landes geworden.

Nowruz (persisches Neujahr) ist eine gute Gelegenheit, diesen schönen Ort zu besuchen, wie den Chehel-Sotun-Palast, das Ali Qapu-Portal, die kleinste Kirche im Iran, das Grand Hotel, die erste Straße im Iran (Sepah), die beiden historischen Tore Irans, eines der wichtigsten Mausoleen des Landes, usw.

**Die religiösen Monumente
Die Freitagsmoschee wurde nach einigen Quellen vom abbasidischen Kalifen Harun al-Rasgid im achten Jahrhundert gegründet. Es wurde von Saldjuken (1106-1114) neu aufgebaut, davon bleibt nur der Kuppelsaal mit einem Mehrab. Die anderen Teile der Moschee datieren aus der Safawiden-Zeit.

Die Moschee des Propheten haben Kadjaren vererbt. Ein riesiger Innenhof mit den vier Iwanen machen die Moschee prächtig.

Imamzade Hossein enthält das Grab eines Sohnes des Imam Reza (a.s.). Es wurde im Jahr XIV. gegründet und die Sassaniden haben es aufgebaut.

Moasoleum Aminiha (1816), Heydariye-Studentenzimmer (aus seldjukischer Zeit) und Mausoleum Mustawfi (um 1281-nach 1339) gehören zu anderen religiösen Denkmäler in der Provinz Qazwin.

**Die profanen Gebäude
Tor Ali Qapu und der Palast Chehel Sotun (40 Säule) hat Shah Tahmasp I. (1524-1576) in Qazwin vererbt. Aber keine Ähnlichkeiten zwischen ihnen und den gleichnamigen Bauten von Isfahan
besteht.

Ali Qapu Tal ist ein großes Portal, der mit Keramik dekoriert. Chehel Sotun Palast ist ein viereckiger Pavillon, der sich in einem Park befindet. Er war früher durch das Tor Ali Qapu zugänglich.

Basar Vakil, der aus der Kadjaren-Zeit stammt, beherbergt die Moschee des Propheten und der Hammam Safa (1843-44).

Safawiden haben auch eine schöne Karawansarei ein wenig abseits vom Basar von Qazwin gegründet.

Das Museum der Stadt, das sich ebenfalls neben diesem Komplex befindet, verfügt über Schätze und wertvolle historische Objekte, die mehr als achttausend Jahre alt sind.

**Alamut
Im Nordosten von Qazwin befindet sich ein grossartiges Tal. Auf 1800m Höhe im Elburzgebirge kann man die Ruinen von einer Festung der Assassinen besuchen. Die Festung wurde im Jahre 840 zur Zeit von Dschustaniden von Dailam auf einem Felsen errichtet. Der Name Alamut bezieht sich auf die Gründungsgeschichte, nach der ein freigelassener Adler auf dem Felsen gelandet war und so den Herrscher zum Bau inspirierte.

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