Deutscher UN-Botschafter bekräftigt Aufrechterhaltung des Atomabkommens mit Iran

Teheran, 2. März, IRNA – Der ständige deutsche Botschafter bei Vereinten Nationen Christoph Heusgen sagte: „Das iranische Atomabkommen ist nicht tot, weil die beteiligten Parteien bestrebt sind, es aufrecht zu halten“.

Nach dem Ausstieg von USA aus dem iranischen Nukleardeal hat Deutschland seine Unterstützung für diese Vereinbarung geäußert. Der deutsche Außenminister Heiko Maas betonte in der Münchner Sicherheitskonferenz, dass „gemeinsam mit Briten, Franzosen und der gesamten EU haben wir Wege gefunden, um den Iran bis heute im Nuklearabkommen zu halten“.

Zudem hat Deutschland die Forderung der USA nach einem Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran zurückgewiesen. „Wir brauchen Druck auf den Iran (...). Aber wir brauchen auch die Zusammenarbeit auf Grundlage dieses internationalen Abkommens und das werden wir auch weiterhin so miteinander verfolgen“, sagte der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Niels Annen.

Nach dem Ausstieg Trumps aus dem Atomabkommen mit Iran hatten sich Paris, London und Berlin zu der Gründung entschlossen. „Wir wollen nicht, dass Iran aus dem Abkommen aussteigt und wieder in die Uran-Anreicherungen einsteigt“, sagte Maas. Deswegen haben die Europäischen Länder einen Finanzmechanismus, INSTEX, eingerichtet, um den Handel mit dem Iran zu erleichtern.

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