Österreich und Großbritannien begrüßen FATF-Entscheidung

London, 23. Februar, IRNA – Die österreichischen und britischen Botschafter im Iran haben die FATF-Entscheidung, Gegenmaßnahmen gegen den Iran bis Juni erneut auszusetzen, per Twitter begrüßt.

Stefan Scholz, der österreichische Botschafter im Iran, twitterte am Freitag: „FATF beschloss auf ihrer Sitzung in dieser Woche, die Aussetzung der Gegenmaßnahmen fortzusetzen“.

Unterdessen begrüßte der britische Botschafter Rob Macaire die Entscheidung der FATF, indem er die vom iranischen Gesandten in London Hamid Baeidinejad veröffentlichte Nachricht erneut veröffentlicht. „Das FATF-Treffen unterstützt die Bemühungen des Iran, die erforderlichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierung zu genehmigen und die Aussetzung von Gegenmaßnahmen gegen Iran noch für vier Monate zu verlängern.“

Financial Action Task Force (FATF) hat bei ihrer heutigen Sitzung beschlossen, die aktiven Gegenmaßnahmen gegen den Iran bis Juni auszusetzen.

Reuters zufolge forderte FATF, dass der Iran bis Juni 2019 die Rechtsvorschriften zur Geldwäsche und zur Terrorismusbekämpfung gemäß internationalen Standards erlassen soll.

Einige Stunden nachdem das Anti-Geldwäsche-Gremium FATF die Frist für den Iran bis Juni 2019 verlängert hatte, um die Gegenmaßnahmen gegen Iran auszusetzen, veröffentlichte die iranische Zentralbank eine Erklärung, in der sie den Schritt begrüßte.

In der Erklärung des CIB werden die einschlägigen iranischen Organe aufgefordert, das Schicksal der beiden noch verbleibenden Gesetze gegen die Finanzierung des Terrorismus (CFT) und der UN-Konvention gegen die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität so schnell wie möglich festzulegen.

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