INSTEX erleichtert den Handel zwischen Iran und Europa

Teheran, 17. Februar, IRNA – Dem Botschafter von Finnland in Teheran, Key Jou Norantou, zufolge zeigt der Mechanismus zur Erleichterung des Handels zwischen Iran und Europa (INETEX) die Verpflichtung der EU gegenüber Iran und fügte hinzu, dass dieser zukünftige Finanzmechanismus die Bedingungen verbessern und den Handel von iranisch-europäischen Kunden und Unternehmen erleichtern.

Er erklärte am Samstag in einem Interview mit IRNA, dass diese Vereinbarung eine wichtige Rolle bei der Förderung der regionalen Sicherheit spiele, und bezeichnete das Atomabkommen als ein Schlüsselement bei Nichtverbreitungsregime.

'Wir bedauern über den US-Rückzug aus dem Atomabkommen des Iran und die Verhängung einseitiger Sanktionen gegen den Iran', sagte der europäische Diplomat.

Er fügte hinzu, Finnland sei zusammen mit anderen europäischen Partnern uneingeschränkt verpflichtet und ermutige den Iran dazu, seine nuklearen Verpflichtungen weiterhin vollständig und wirksam umzusetzen.

'Es hat lange gedauert, diesen Mechanismus zu schaffen, aber ich glaube, dass dieser zukünftige Finanzmechanismus die Bedingungen verbessern und den Handel sowie den Nutzen von iranisch-europäischen Kunden und Unternehmen erleichtern', betonte er.

Er stellte fest, Finnland stehe in engem Kontakt mit finnischen Unternehmen und bemühe sich, die Informationen über Handels- und Investitionsmöglichkeiten in verschiedenen Sektoren sowie über die iranischen Gesetze auszutauschen.

In Bezug auf die Aussichten für die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern erklärte er, es gebe viele Möglichkeiten, die bilateralen Handelsbeziehungen und die langfristigen Investitionen auszubauen.

Die Außenminister aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben am Donnerstag im rumänischen Bukarest mitgeteilt, dass die versprochene EU-Zweckgesellschaft offiziell gegründet wurde, um die wiedereingeführten US-Sanktionen gegen den Iran zu umgehen und legale Geschäfte mit dem Iran zu erleichtern.

Instex soll sicherstellen, dass europäische Unternehmen, die Handel mit Iran treiben, nicht von amerikanischen Strafmaßnahmen betroffen werden. Sie war aus Sicht der Europäer notwendig geworden, nachdem US-Präsident Donald Trump aus dem Atom-Abkommen mit Iran (JCPOA) ausgestiegen war. Trump erließ daraufhin die in seinen Worten 'schärfsten Sanktionen aller Zeiten'. Sie richten sich vor allem gegen die iranische Ölindustrie und andere ausgewählte Sektore.

9478**