16.02.2019, 09:31
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Deutschland will das Atomabkommen mit Iran am Leben halten

Teheran, 16. Februar, IRNA – Der deutsche Außenminister Heiko Maas betonte in der Münchner Sicherheitskonferenz, dass „gemeinsam mit Briten, Franzosen und der gesamten EU haben wir Wege gefunden, um den Iran bis heute im Nuklearabkommen zu halten“.

Maas sagte am Freitag in München, ohne das JCPoA - so viel ist klar - wäre die Region kein Stück sicherer, sondern einen Schritt näher an einer offenen Konfrontation.

Seit dem US-Ausstieg aus dem Atomabkommen im Mai 2018 hat Berlin mehrmals das iranische Atomabkommen unterstützt.

Deutschland hat die Forderung der USA nach einem Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran zurückgewiesen. „Wir brauchen Druck auf den Iran (...). Aber wir brauchen auch die Zusammenarbeit auf Grundlage dieses internationalen Abkommens und das werden wir auch weiterhin so miteinander verfolgen“, sagte am Donnerstag der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Niels Annen, der Deutschland bei der Warschauer Nahost-Konferenz vertritt.

Bei einem Treffen am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz am Freitag hatte US-Vizepräsident Mike Pence von den Europäern verlangt, das Atomabkommen mit dem Iran fallen zu lassen. Pence kritisierte den Versuch Deutschlands, Großbritanniens und Frankreichs, Iran-Geschäfte vor US-Sanktionen zu schützen.

Quelle: Auswärtiges Amt

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