Iran-Handel ist ein Teil des Atomabkommens

Teheran, 6. Februar, IRNA – Der europäische Botschafter in den USA, David O'Sullivan, kritisierte Trumps Ausstieg aus dem Atomabkommen und sagte, der Handel mit dem Iran sei Teil des Nukleardeals.

In einem Interview mit dem Atlantic Council kritisierte er die Haltung des US-Präsidenten Donald Trump in Europa und sagte: „Ich denke, die Trumps Regierung ist mit dem klaren Ziel, die bestehenden atlantischen Beziehungen zu untergraben, in den Vordergrund gerückt. Sie glauben daran und versuchen, einige Verteidigungsausgaben und die NATO oder die Handelsbeziehungen mit der Europäischen Union infrage zu stellen“.

„Das Atomabkommen wurde von den Vereinten Nationen genehmigt. Die EU und sechs Länder haben über diese Frage verhandelt. Diese Entscheidung wurde vor vielen Jahren und nur über Atomabkommen getroffen. Es war nicht deshalb so, weil uns andere Themen wie das Verhalten des Iran in der Region oder sein Raketenprogramm nicht bekannt waren, sondern diese Vereinbarung diente am besten den Interessen aller Parteien und konzentrierte sich ausschließlich auf die Nuklearfrage“, sagte er.

„Wir glauben, dass der Handel mit dem Iran ein Teil dieses Abkommens ist“, sagte O'Sullivan und bedauerte den Beschluss der US-Regierung, sich vom Atomabkommen zurückzuziehen.

„Dieses Instrument wurde erstellt, aber die vollständigen technischen Details erfordern weitere Arbeit. Dieser Mechanismus wurde von drei Ländern - Frankreich, England und Deutschland - geschaffen und ist bereit, die Mitgliedschaft in anderen Ländern zu akzeptieren. Der besondere Finanzierungsmechanismus ist in erster Linie für den Handel europäischer Unternehmen mit dem Iran bestimmt“, fügte er hinzu.

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